„Von Frau zu Frau”: Erstes Mentoringprogramm zur Qualifizierung von Nachwuchskräften erfolgreich abgeschlossen

29. August 2014

Ministerin Steffens: Kommunale Gleichstellungsbeauftragte sind unverzichtbare politische Akteurinnen / „Von Frau zu Frau”: Erstes Mentoringprogramm zur Qualifizierung von Nachwuchskräften erfolgreich abgeschlossen

Qualifizierte Nachwuchskräfte für das Berufsfeld der Gleichstellungsbeauftragten werden in Nordrhein-Westfalen gezielt unterstützt. „Von Frau zu Frau“ ist der Titel des ersten Mentoringprogramms speziell für kommunale Gleichstellungsbeauftragte in Nordrhein-Westfalen. Mit einer Veranstaltung wurde in Düsseldorf die erste Staffel erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt wurde gemeinsam vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) und der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros / Gleichstellungsstellen (LAG NRW) initiiert.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Qualifizierte Nachwuchskräfte für das Berufsfeld der Gleichstellungsbeauftragten werden in Nordrhein-Westfalen gezielt unterstützt. „Von Frau zu Frau“ ist der Titel des ersten Mentoringprogramms speziell für kommunale Gleichstellungsbeauftragte in Nordrhein-Westfalen. Mit einer Veranstaltung wurde heute in Düsseldorf die erste Staffel erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt wurde gemeinsam vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) und der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros / Gleichstellungsstellen (LAG NRW) initiiert.

„Kommunale Gleichstellungsbeauftragte sind unverzichtbare politische Akteurinnen vor Ort und wertvolle Kooperationspartnerinnen für eine erfolgreiche Gleichstellungspolitik auf Landesebene“, erklärte Frauenministerin Barbara Steffens anlässlich des Abschlusses der ersten Qualifizierungsstaffel. „Die Unterstützung und Stärkung der kommunalen Gleichstellungsarbeit ist deshalb ein wichtiges Anliegen des Emanzipationsministeriums. Hierzu gehört auch eine aktive Nachwuchsförderung, damit die Wahrnehmung dieser anspruchsvollen Aufgabe auch für die Zukunft gesichert bleibt“, betonte die Ministerin.

Bei der ersten Staffel von „Von Frau zu Frau“ arbeiteten 14 sogenannte „Tandems“, bestehend aus einer berufserfahrenen Frauenbeauftragten (Mentorin) und einer berufsunerfahrenen Kollegin (Mentee), ein Jahr lang in einem durch Workshops begleiteten Coachingprozess.

Die von Emanzipationsministerin Barbara Steffens und einer Sprecherin der LAG NRW unterzeichneten Zertifikate überreichte Claudia Zimmermann-Schwartz, Leiterin der Abteilung Emanzipation im MGEPA, und dankte den Mentorinnen für ihr ehrenamtliches Engagement. „Sie haben einen wichtigen Beitrag für nachhaltige Geschlechterpolitik in den Kommunen geleistet“, so Claudia Zimmermann-Schwartz. Sie hoffe, dass diese Methode zur Personalentwicklung immer wieder Nachahmerinnen finde.

Auch Michaela Fahner, eine der Sprecherinnen der LAG, freut sich über das gelungene Projekt: „Unser Angebot wurde sehr gut angenommen und von den Teilnehmerinnen ausgesprochen positiv bewertet. Inzwischen haben schon weitere junge Kolleginnen ihr Interesse angemeldet. Zurzeit planen wir deshalb bereits die Fortsetzung des erfolgreichen Konzeptes“.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.


Hintergrund:

Mentoring ist eine bewährte Methode, um Erfahrungswissen innerhalb einer Berufsgruppe an die nächste Generation weiterzugeben. Mentoringprogramme für Frauen bieten dabei eine gute Möglichkeit Personalentwicklung und Frauenförderung miteinander zu verbinden. Das zeigen etwa die langjährigen Erfahrungen des Ministeriums mit unterschiedlichen Mentoringprogrammen für die Privatwirtschaft. So zum Beispiel das vom Ministerium initiierte äußerst erfolgreiche Mentoringprojekt „Kompetenz im Management – KIM“ für weibliche Nachwuchskräfte aus kleineren und mittleren Betrieben. Hier wurden schon 300 Mentoring-Tandems zusammengeführt und inzwischen ein Netzwerk aus 500 nordrhein-westfälischen Führungsfrauen aufgebaut. Auch die Arbeitgeber selbst profitieren von dieser Art der Personalentwicklung, denn sie leistet einen wichtigen Beitrag bei der Gewinnung von qualifizierten Führungskräften.

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