Steffens: Jeder Mensch kann in die Situation kommen, ein Spenderorgan zu benötigen

1. Juni 2012

Ministerin Steffens: Jeder Mensch kann in die Situation kommen, ein Spenderorgan zu benötigen

Es darf nicht sein, dass Menschen vergeblich auf eine lebensrettende Organspende warten: Darauf macht der 30. Tag der Organspende am 2. Juni 2012 aufmerksam und informiert, wie mit Organspenden gehol­fen werden kann. „Richtig.Wichtig.Lebenswichtig. - dem Motto des bun­desweiten Aktionstages ist nichts hinzuzufügen. Es macht deutlich: Wer sich für eine Organspende entscheidet, rettet Leben", erklärte Gesund­heitsministerin Barbara Steffens anlässlich des Tags der Or­ganspende in Düsseldorf.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Es darf nicht sein, dass Menschen vergeblich auf eine lebensrettende Organspende warten: Darauf macht der 30. Tag der Organspende am 2. Juni 2012 aufmerksam und informiert, wie mit Organspenden gehol­fen werden kann. „Richtig.Wichtig.Lebenswichtig. - dem Motto des bun­desweiten Aktionstages ist nichts hinzuzufügen. Es macht deutlich: Wer sich für eine Organspende entscheidet, rettet Leben", erklärte Gesund­heitsministerin Barbara Steffens anlässlich des morgigen Tags der Or­ganspende in Düsseldorf. Die Ministerin fordert dazu auf, sich mit dem Thema Organspende zu befassen: „Schließlich kann jeder Mensch in die Situation kommen, ein Spenderorgan zu benötigen“, betonte Steffens.

Bundesweit warten rund 12.000 Menschen auf ein lebensrettendes Spenderorgan, allein in Nordrhein-Westfalen (NRW) sind es derzeit rund 3.900. Zwar gibt es in der Bevölkerung laut Umfragen eine große Be­reitschaft zur Organspende, doch nur 25 Prozent der Menschen in Deutschland haben einen Organspendeausweis ausgefüllt.
„Das vom Bundestag jetzt verabschiedete Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes geht mit der Einführung einer Entschei­dungslösung in die richtige Richtung. Ich hoffe sehr, dass künftig mehr Menschen ihre Bereitschaft zur Organspende verbindlich dokumentie­ren“, sagte Steffens. „Wir werden die Wirkung des neuen Gesetzes aufmerksam begleiten. Sollte es keine substanziellen Veränderungen geben, werden wir es erneut auf die Tagesordnung setzen", kündigte die Ministerin an.

NRW hatte schon im September des vergangenen Jahres mit einem Antrag im Gesundheitsausschuss des Bundesrates die Umwandlung der Zustimmungslösung in eine Erklärungslösung im Transplantations­recht angestoßen.

Gemäß dem im Mai 2012 vom Bundestag verabschiedeten Gesetz sind sowohl die gesetzlichen als auch die privaten Krankenversicherungen verpflichtet, ihren über 16 Jahre alten Versicherten regelmäßig Infor­mationsmaterial und einen Spenderausweis zuzuschicken und sie auf­zufordern, sich für oder gegen eine Organspende zu entscheiden.
Neben den Krankenkassen werden zukünftig auch Behörden, die zum Beispiel Personalausweise oder Führerscheine ausstellen, Organspen­deausweise aushändigen.
Ministerin Steffens hofft, dass sich die Bürgerinnen und Bürger durch die verstärkte Ansprache mit dem Thema Organspende auseinander­setzen. Durch Aufklärung und gezielte Informationen wie zum Beispiel am Tag der Organspende sollen Ängste und Vorbehalte rund um das Thema überwunden werden.

Gesundheitsministerin Steffens: „Wer eine Entscheidung zur Organ­spende trifft, erspart es Angehörigen in die schwierige Lage zu kommen, für einen anderen darüber entscheiden zu müssen.“

Hintergrundinformation: Seit 1982 findet an jedem ersten Samstag im Juni bundesweit der Tag der Organspende statt, um über dieses schwierige Thema zu informieren und aufzuklären. Beim inzwischen 30. Tag der Organspende informieren die Deutsche Stiftung Organtrans­plantation, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deut­sche Transplantationsgesellschaft, Selbsthilfeverbände, Ministerien und Gesundheitsämter. Zentraler Austragungsort ist in diesem Jahr Dres­den.

Informationen im Internet rund um das Thema Organspende gibt zum Beispiel die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.organspende-info.de.
Die Seite www.traumpass.info richtet sich insbesondere an die fünf Mil­lionen Mitglieder der Sportvereine in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam mit dem Landessportbund hat das Gesundheitsministerium NRW diese Initiative gestartet.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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