Gesundheitliche Versorgung von Frauen muss stärker in den Fokus rücken

7. März 2012

Ministerin Steffens: Internationaler Frauentag erinnert uns daran, dass Gleichberechtigung noch nicht erreicht ist - Gesundheitliche Versorgung von Frauen muss stärker in den Fokus rücken

Für die Rechte von Frauen und ihre Gleichberechtigung kämpfen seit 101 Jahren Frauen in aller Welt. Emanzipationsministerin Barbara Steffens erklärte anlässlich des morgigen (8. März 2012) Frauentag hierzu: „Es geht dabei nicht nur um zentrale Forderungen nach Lohngleichheit, bessere Arbeitsbedingungen und mehr weiblichen Führungskräften, wie sie in diesen Tagen mehr und mehr diskutiert werden. Es geht vor allem auch darum, jeder Frau, egal ob jung oder alt, mit oder ohne Migrationsgeschichte, mit oder ohne Behinderung, lesbisch oder heterosexuell ein selbstbestimmtes Leben in unserer Gesellschaft zu ermöglichen.“

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Für die Rechte von Frauen und ihre Gleichberechtigung kämpfen seit 101 Jahren Frauen in aller Welt. Emanzipationsministerin Barbara Steffens erklärte anlässlich des morgigen (8. März 2012) Frauentag hierzu: „Es geht dabei nicht nur um zentrale Forderungen nach Lohngleichheit, bessere Arbeitsbedingungen und mehr weiblichen Führungskräften, wie sie in diesen Tagen mehr und mehr diskutiert werden. Es geht vor allem auch darum, jeder Frau, egal ob jung oder alt, mit oder ohne Migrationsgeschichte, mit oder ohne Behinderung, lesbisch oder heterosexuell ein selbstbestimmtes Leben in unserer Gesellschaft zu ermöglichen. Der Internationale Frauentag erinnert uns jedes Jahr aufs Neue daran, dass zwar - im Vergleich zu einigen Jahrzehnten zuvor - einiges, aber halt noch nicht alles in Sachen Gleichberechtigung erreicht wurde. Deshalb ist und bleibt der Frauentag notwendig.“

Das zeigt sich ganz deutlich auch in der gesundheitlichen Versorgung von Frauen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat als beste Voraussetzung für Gesundheit eine Lebenswelt benannt, die gekennzeichnet ist durch Selbstverwirklichung, Partizipation und Verfügung über die eigenen Lebensumstände. Zentrale Themen der Gesundheitspolitik für Frauen sind es deshalb auch, die Lebenssituation zu verbessern und auch die Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu bekämpfen, die nachhaltige Beeinträchtigungen ihrer Gesundheit zur Folge hat.

Mittlerweile ist längst bekannt, dass Frauen und Männer unterschiedlich krank sind, unterschiedliche Krankheitssymptome zeigen und häufig sehr unterschiedlich mit Gesundheit und Krankheit umgehen. Medikamente wirken bei Frauen und Männern häufig anders und es gibt deutliche Versorgungsunterschiede ebenso wie unterschiedliche Erkrankungsrisiken zwischen den Geschlechtern. Gerade Frauen erleben heute häufig eine Mischung aus Über-, Unter- und Fehlversorgung. „Das große Engagement der Frauengesundheitsbewegung hat den Grundstein dafür gelegt, dass diese Unterschiede in der gesundheitlichen Versorgung zunehmend wahrgenommen und berücksichtigt werden“, so Steffens. Ein weiterer Verdienst der Frauengesundheitsbewegung ist es, dass sich das Gesundheitsverständnis zunehmend wandelt. Denn Gesundheit und Krankheit sind nicht primär eine rein medizinische Kategorie, sondern Ergebnis sozialer Lage, Geschlecht, Herkunft, geschlechtlicher oder sexueller Orientierung.

Um die gesundheitliche Lage von Frauen weiter zu verbessern und den Blick für Geschlechterunterschiede in der gesundheitlichen Versorgung weiter zu schärfen, findet am 16. März 2012 die Fachtagung „Frauen.Gesundheit.NRW“ im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf statt. Ministerin Steffens wird mit maßgeblichen Akteurinnen und Akteuren des nordrhein-westfälischen Gesundheitswesens Ansatzpunkte für eine zielgruppengerechtere Versorgung entwickeln und darüber diskutieren, wie die Erkenntnisse über Frauengesundheit in den Regelstrukturen des Gesundheitssystems zur Entfaltung kommen können.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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