Herzkreislauferkrankungen sind nach wie vor häufigste Todesursache

29. September 2011

Ministerin Steffens: Herzkreislauferkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache

Anlässlich des Weltherztages wies Gesundheitsministerin Barbara Steffens in Düsseldorf auf die Symptome von Herzinfarkten sowie Präventionsmöglichkeiten hin. „Nach wie vor sind Herzkreislauferkran­kungen die häufigste Todesursache. Ein schneller Anruf bei der 112 kann Leben retten", so die Ministerin.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Anlässlich des Weltherztages wies Gesundheitsministerin Barbara Steffens in Düsseldorf auf die Symptome von Herzinfarkten sowie Präventionsmöglichkeiten hin. „Nach wie vor sind Herzkreislauferkran­kungen die häufigste Todesursache. Ein schneller Anruf bei der 112 kann Leben retten", so die Ministerin.

Wichtig sei es, die typischen Symptome zu erkennen und sofort zu han­deln. Dazu gehören: Brustschmerzen, häufig direkt hinter dem Brust­bein, weiterhin Schmerzausstrahlung in Rücken, Nacken, Kiefer oder Bauch, Enge- und Druckgefühle im Brustbereich oder plötzliche Atem­not sowie Übelkeit und Erbrechen. Insbesondere bei Frauen, älteren Menschen und Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, können starke Oberbauchbeschwerden auf einen Infarkt hinweisen und es fehlt oftmals der typische Brustschmerz.

Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt sollte schnellstmöglich der Rettungs­dienst unter der Rufnummer 112 verständigt werden. „Jede Sekunde zählt", mahnte Steffens und fügte hinzu: „Damit die Rettungskräfte alle notwendigen Maßnahmen ergreifen können, müssen sie wissen, dass der Verdacht auf einen Herzinfarkt besteht. Daher sollten sie bereits am Telefon darüber informiert werden."

Jährlich sterben in Deutschland mehr als 100.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod, über 250.000 erleiden jedes Jahr einen Herzinfarkt. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. "Ich rate zu einer gesundheitsbe­wussten Lebensweise", betonte die Gesundheitsministerin. Dazu gehö­ren der Verzicht auf das Rauchen und übermäßigen Alkoholgenuss. Regelmäßige Bewegung stärkt das Herz und senkt den Blutdruck sowie den Cholesterinspiegel. Auch der Abbau von Stress kann das Risiko für Herzkreislauferkrankungen mindern. Viele Einrichtungen, darunter auch die gesetzlichen Krankenkassen, bieten Unterstützung beim Erlernen von Stressbewältigungsstrategien an.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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