Sprachrohr: Für Teilhabe und Chancengleichheit

7. Oktober 2010

Ministerin Steffens gratuliert dem Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung zum 15. Jubiläum

Das Netzwerk von Frauen und Mädchen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung feiert 15. Jubiläum. Emanzipationsministerin Barbara Steffens sagte, das Netzwerk sei unent­behrliches Sprachrohr für Teilhabe und Chancengleichheit. "Eine Kompetenz, auf die wir auch in Zukunft nicht verzichten wollen", gratulierte die Ministerin.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter und das Netzwerk Frauen und Mädchen mit Behinderung/ chronischer Erkrankung NRW teilen mit:

„Das Netzwerk als Zusammenschluss von betroffenen für betroffene Mädchen und Frauen hat sich in den letzten 15 Jahren zu einem unent­behrlichen Sprachrohr für die Interessen und Belange von Frauen und Mädchen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Eine Kompetenz, auf die wir auch in Zukunft nicht verzichten wollen", sagte Emanzipationsministerin Barbara Steffens heute auf der Jubiläumsver­anstaltung im Rahmen der Messe Rehacare in Düsseldorf. Nach dem Motto „Nichts über uns ohne uns!“ setzen sich das Netzwerk und NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung/ chronischer Er­krankung NRW seit nunmehr 15 Jahren aktiv für die Teilhabe und Chancengleichheit behinderter und chronisch erkrankter Frauen ein.

Ministerin Steffens dankte den langjährigen Mitstreiterinnen des Netz-werks und NetzwerkBüros für ihren außerordentlichen Einsatz: „Das Ziel, Frauen und Mädchen mit Behinderung eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen, ihre gesellschaftliche Partizipation zu vergrößern und ihre Lebensqualität zu verbessern steht im Mittelpunkt Ihres beeindruckenden Engagements. Dabei gehen Sie durchaus auch bis an die Grenzen Ihrer eigenen Belastbarkeit, was Ihr Engagement so besonders macht. Trotz eigener Handicaps und gesundheitlicher Beein­trächtigungen sind Sie bereit, Energie und Kraft für andere aufzubrin­gen. Ein Einsatz, den wir nicht hoch genug schätzen können.“

Die Sprecherin des Netzwerks, Gertrud Servos, fasst die Arbeit der Frauen so zusammen: „In den letzten 15 Jahren hat unsere konse­quente Selbsthilfearbeit und sozialpolitische Interessenvertretung deutli­che Spuren in Politik und Gesellschaft hinterlassen. Netzwerk und NetzwerkBüro sind durch die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit und den breiten Interessentenkreis aus allen Lebensbereichen von A-Z (von Arbeit bis Zugewanderte) über die Grenzen NRWs bekannt und haben eine Stimme im Europäischen Netzwerk von Frauen mit Behinderung. Viele Aspekte sind aus der gesellschaftlichen Tabuzone heraus in die öffentliche Diskussion gekommen. An unseren Anliegen wird konstruktiv gearbeitet.“

In Nordrhein-Westfalen leben 900.000 Frauen mit einer körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigung oder einer chronischen Er­krankung. Die Lebensbedingungen der betroffenen Frauen sind ver­schieden wie die Strategien, mit körperlichen oder psychischen Ein­schränkungen und gesellschaftlichen Hürden umzugehen. Frauen und Mädchen mit Behinderung sind häufig mit einer zweifachen gesell­schaftlichen Abwertung konfrontiert – in ihrer Rolle als Frau und als Mensch mit Behinderung.

Hintergrund:

Das Netzwerk gründete sich am 29. April 1995. Mit der Einrichtung des NetzwerkBüros als Geschäftsstelle des Netzwerks wurde die Arbeit 1996 auf hauptamtliche Füße gestellt und als Landesprojekt gefördert. Träger des Projektes ist die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW e. V. Weitere Informationen über das Netzwerk und NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung/ chronischer Erkrankung NRW sind der von ihm im Frühjahr 2010 veröffentlichten Broschüre „Sicht­wechsel. Lebensthemen und Chancen von Frauen und Mädchen mit Behinderung und chronischer Erkrankung in NRW“ zu entnehmen. Sie ist unter http://www.netzwerk-nrw.de einzusehen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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