Startschuss für 16 Kompetenzzentren Frau und Beruf

14. Juni 2011

Ministerin Steffens gibt Startschuss für 16 Kompetenzzentren Frau und Beruf: Frauenförderung ist ein wichtiges Anliegen der Landesregierung

Emanzipationsministerin Barbara Steffens hat den Startschuss für die Gründung neuer Kompetenzzentren „Frau und Beruf" gegeben. „Die berufliche Förderung von Frauen ist der Landesregierung ein wichtiges Anliegen", erklärte die Ministerin.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Emanzipationsministerin Barbara Steffens hat heute in Düsseldorf den Startschuss für die Gründung neuer Kompetenzzentren „Frau und Beruf" gegeben. „Die berufliche Förderung von Frauen ist der Landesregierung ein wichtiges Anliegen", erklärte die Ministerin. „In jeder der 16 arbeitsmarktpolitischen Regionen des Landes will die Landesregierung ein Kompetenzzentrum einrichten. Damit hat jede Region die Chance, die Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern und so für mehr Gerechtigkeit und mehr Wirtschaftswachstum zu sorgen", so Steffens weiter.

Nordrhein-Westfalen habe mit 65,7 Prozent noch immer die zweitniedrigste Frauenerwerbsquote der Flächenländer in Deutschland. Auch der Lohnabstand (Durchschnittsverdienst Frauen zu Männern) liege mit 25 Prozent noch über dem bundesdeutschen von 23 Prozent. Allein diese beiden Indikatoren zeigten, dass es dringlich erforderlich sei, mehr für die berufliche Gleichstellung zu tun.

Die Kompetenzzentren sollen dazu beitragen, dass beispielsweise für Alleinerziehende, Wiedereinsteigerinnen und Frauen mit Migrationsgeschichte in der Region passgenaue Maßnahmen und Angebote zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt entwickelt werden. Die Verbesserung der Berufswahl und der beruflichen Weiterentwicklung erwerbstätiger Frauen gehören ebenso zum Aufgabenspektrum der Kompetenzzentren wie die Unterstützung von Gründerinnen und Unternehmerinnen.

„Klar ist: Die Kompetenzzentren sollen und können all diese Aufgaben nicht allein bewältigen", so Barbara Steffens. Sie verwies auf Institutionen in jeder Region, die sich mit Fragen des Arbeitsmarktes und der wirtschaftlichen Entwicklung auseinandersetzen und diese beeinflussen. „Ich nenne hier nur die Kommunen, Einrichtungen der Wirtschaftsförderung, Kammern, STARTERCENTER NRW, Agenturen für Arbeit, Jobcenter - mit all diesen Institutionen, aber auch anderen Kooperationspartnern wie etwa örtlichen Initiativen, sollen die Kompetenzzentren zusammenarbeiten", erklärte die Ministerin. Es gehe darum, Kompetenz und Wissen anzubieten sowie Initiativen und neue Projekte anzuregen. Zudem solle das bestehende regionale Unterstützungs- und Förderangebot für Frauen erfasst und für alle transparent gemacht werden.

Mit einem heute auf den Weg gebrachten Aufruf zur Interessenbekundung werden in den 16 Regionen die jeweils besten Träger für diese Aufgaben gesucht. Die Träger müssen Erfahrungen in der Durchführung frauenpolitischer Maßnahmen sowie Netzwerk-Erfahrung nachweisen. Darüber hinaus sollten sie durch ihr bisheriges Wirken bereits in der Region akzeptiert sein.

„Die Bewerbung erfordert viele Absprachen vor Ort", sagte Ministerin Steffens. „Deshalb geben wir den potentiellen Trägern Zeit für ihre Interessenbekundung bis zum 15. September 2011. In der Zwischenzeit werden wir alles tun, um den Kompetenzzentren den Start Anfang 2012 zu erleichtern." Nach den Plänen der Ministerin sollen den Kompetenzzentren dann bereits regional- und geschlechtsspezifische Analysen des Arbeitsmarktes, Informationsmaterialien für die Kooperationspartner vor Ort und ein Internetportal für die Ausweisung der bestehenden regionalen Angebote für Frauen zur Verfügung stehen.

Für die Förderung der Kompetenzzentren stellt das Emanzipationsministerium fünf Millionen Euro jährlich zur Verfügung, zusätzlich kommen Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zum Einsatz.

Der Aufruf zur Interessenbekundung und die Bewerbungsunterlagen stehen im Internet unter www.mgepa.nrw.de/Emanzipation/frauen/index.php zur Verfügung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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