Ministerin Steffens: Gesundheitsvorsorge bei Kindern wird weiter verbessert - Zahn- und Kinderärzteschaft kooperieren bei Prävention

25. November 2014

Ministerin Steffens: Gesundheitsvorsorge bei Kindern wird weiter verbessert - Zahn- und Kinderärzteschaft kooperieren bei Prävention

Zur Verbesserung der Gesundheit bei Kindern haben sich Gesundheitsministerin Barbara Steffens und die Organisationen von Zahn- und Kinderärzteschaft in Nordrhein-Westfalen auf einen gemeinsamen Kinderpass zur Teilnahme an wiederkehrenden Vorsorgeuntersuchungen verständigt. Um auch verstärkt Migrantinnen und Migranten erreichen zu können, ist der Pass viersprachig – deutsch, englisch, türkisch und russisch. „Früherkennung ist ein wesentlicher Baustein zur gesunden kindlichen Entwicklung. Damit Eltern mit ihren Kindern vorhandene Angebote auch wahrnehmen, müssen sie manchmal darauf hingewiesen werden. Hierbei arbeiten Zahn- und Kinderärzteschaft in Nordrhein-Westfalen ab sofort zusammen“, erklärte Ministerin Barbara Steffens in Düsseldorf.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Zur Verbesserung der Gesundheit bei Kindern haben sich Gesundheitsministerin Barbara Steffens und die Organisationen von Zahn- und Kinderärzteschaft in Nordrhein-Westfalen auf einen gemeinsamen Kinderpass zur Teilnahme an wiederkehrenden Vorsorgeuntersuchungen verständigt. Um auch verstärkt Migrantinnen und Migranten erreichen zu können, ist der Pass viersprachig – deutsch, englisch, türkisch und russisch.

„Früherkennung ist ein wesentlicher Baustein zur gesunden kindlichen Entwicklung. Damit Eltern mit ihren Kindern vorhandene Angebote auch wahrnehmen, müssen sie manchmal darauf hingewiesen werden. Hierbei arbeiten Zahn- und Kinderärzteschaft in Nordrhein-Westfalen ab sofort zusammen“, erklärte Ministerin Barbara Steffens in Düsseldorf. „Ein neues zahnärztliches Kinderuntersuchungsheft wird Bestandteil des erfolgreichen gelben U-Untersuchungshefts, das bisher auf regelmäßige Gesundheitschecks bei Kinderärztinnen und -ärzten beschränkt war. Vor allem zur Vermeidung von frühkindlichem Karies bei Jungen und Mädchen hoffen wir, auf diese Weise mehr Familien zu erreichen“, so Steffens weiter.

Auf Initiative der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe und unter Moderation von Ministerin Steffens haben sich die Zahnärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe sowie die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen Nordrhein und Westfalen-Lippe mit den Vertretern des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in NRW darauf verständigt, dass ein neues zahnärztliches Kinderuntersuchungsheft ab sofort fester Bestandteil im gelben Kinder-Untersuchungsheft in Nordrhein-Westfalen wird.

Kammerpräsident Dr. Klaus Bartling zeigte sich für die Zahnärztekammern zufrieden: „Das ist ein weiterer Erfolg zahnärztlicher Prävention und ein wichtiger Grundstein für die zahn(ärztliche) Gesundheit der Kinder in Nordrhein und Westfalen-Lippe. Ein solcher Erfolg basiert immer auf intensiven Gesprächen zwischen den Fachdisziplinen und der Gesundheitspolitik. Unsere Arbeit hat sich also gelohnt.“

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein, Zahnarzt Ralf Wagner, stellte, stellvertretend auch für die Kassenzahnärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, die gute Zusammenarbeit der Vertragszahnärzte in NRW gerade für die Kleinkinder in präventiven Fragestellungen heraus: „Wir Zahnärzte möchten Kleinkinder bereits vom ersten Milchzahn an systematisch begleiten. Nur so lassen sich Karies und andere Zahnerkrankungen erfolgreich verhindern. Bislang haben wir gerade Risikogruppen nicht in ausreichendem Maße erreichen können. Ich bin fest davon überzeugt, dass uns dies jetzt besser gelingen wird, weil das gelbe Kinder-Untersuchungsheft in allen Bevölkerungsschichten sehr gut etabliert ist.“

Dr. Burkhard Lawrenz, Landesverbandsvorsitzender im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, betonte: „Durch das Vorsorge-Meldesystem in NRW sehen wir inzwischen fast alle Kinder zu den Früherkennungsuntersuchungen und können nun die Eltern, die ihre Kinder nicht von sich aus beim Zahnarzt vorstellen, ab dem 1. Geburtstag gezielt motivieren, sie auf Frühzeichen von Karies untersuchen zu lassen, die wir in unseren Praxen noch nicht erkennen können.“

Während die meisten Eltern mit ihren Kindern die U-Untersuchungen bei den Kinderärztinnen und -ärzten in Anspruch nehmen, besteht bei der zahnärztlichen Prävention noch Nachholbedarf. Die Teilnahmequote bei den neun Früherkennungsuntersuchungen bei Kinderärztinnen und -ärzten liegt - auch durch ein in Nordrhein-Westfalen etabliertes Erinnerungsverfahren - bei durchschnittlich rund 95 Prozent. Bei der zahnärztlichen Vorsorge für Ein- bis Fünfjährige liegt die Quote bisher nach Erhebungen bei durchschnittlich rund 52 Prozent. Vor allem frühkindlicher Karies, befördert durch zucker- und teilweise auch säurehaltige Kindergetränke, ist weit verbreitet. Er kann nicht nur die Milchzähne stark schädigen und zerstören, sondern auch Auslöser für Probleme beim Durchbruch der bleibenden Zähne und für Kieferentwicklungsstörungen sein.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon: 0211 8618-4246.

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