Ausbau der Digitalisierung im Gesundheitswesen

Porträtfoto von Ministerin Steffens
30. Juni 2016

Ministerin Steffens: Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister der Länder folgen NRW-Strategie zum weiteren Ausbau der Digitalisierung im Gesundheitswesen

Einstimmig haben sich die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister der Länder auf Initiative von Gesundheitsministerin Barbara Steffens auf ihrer Jahreskonferenz in Warnemünde für eine bundesweite Strategie zum weiteren Ausbau der Digitalisierung im Gesundheitswesen ausgesprochen.

 
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Einstimmig haben sich die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister der Länder auf Initiative von Gesundheitsministerin Barbara Steffens auf ihrer Jahreskonferenz in Warnemünde für eine bundesweite Strategie zum weiteren Ausbau der Digitalisierung im Gesundheitswesen ausgesprochen.

„Wir müssen alle Chancen der Telematik und Telemedizin konsequent nutzen, die die Versorgung der Patientinnen und Patienten verbessern und die im Gesundheitswesen Tätigen entlastet, ohne dass dabei die notwendige menschliche Zuwendung auf der Strecke bleibt“, erklärte Ministerin Steffens. „Nach wie vor wird die Diskussion um Telematikanwendungen im Gesundheitssystem oft viel zu technikorientiert geführt. Nordrhein-Westfalen ist mit seinen von den Bedürfnissen und Bedarfen der Patientinnen und Patienten sowie der Beschäftigten aus entwickelten Projekten bundesweit Vorreiter für eine konsequent nutzerorientierte Entwicklung“, so Steffens weiter.

Regelmäßige Strategiegespräche zwischen Bund und Ländern sollen die bundeseinheitliche Weiterentwicklung von Telematik und Telemedizin im Gesundheitswesen beschleunigen. Hürden, die eine verstärkte sektorübergreifende Zusammenarbeit unter anderem von Gesundheits- und Pflegeberufen erschweren, sollen identifiziert und abgebaut werden. „In manchen Bereichen befindet sich das deutsche Gesundheitswesen auf einem Stand, als gäbe es noch kein Internet“, sagte die Ministerin.

Mit Modellprojekten wie der gemeinsamen Fallbesprechungen via Telemedizin zwischen hochspezialisierten Medizinerinnen und Medizinern an Universitätskliniken und Ärztinnen und Ärzten an Kliniken im ländlichen Raum sowie digitale Anwendungen zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit (Vermeidung unabgestimmter und deshalb gefährliche paralleler Einnahme mehrerer Medikamente) oder der ärztlichen Televisite in Pflegeeinrichtungen ist Nordrhein-Westfalen bundesweit führend. Dies gilt auch für den Austausch von Behandlungsdaten zwischen Krankenhäusern und Arztpraxen mittels elektronischer Fall- und Patientenakten.

Nordrhein-Westfalen ist die bundesweit größte Testregion für die Einführung der Telematikinfrastruktur nach dem E-Health-Gesetz und auch das einzige Bundesland mit einem Zentrum für Telematik und Telemedizin. Aktuell stehen in NRW mehr als 20 Millionen Euro zur Förderung von Telematik-Anwendungen und Anwendungen der Telemedizin im Gesundheitswesen zur Verfügung.

„Eine konsequente Nutzerorientierung, die Datenschutz und die Datensicherheit aber auch die Verwendung von offenen Standards berücksichtigt, ist zentrales Element aller Projekte“, betonte die Ministerin. „Ich freue mich sehr, dass alle Länder die NRW-Initiative für einen konsequenten nutzerorientierten Ausbau der Telematikinfrastruktur unter intensiver Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern unterstützen“, sagte Steffens.

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