Gesundheitsbericht bringt Informationen kurz und knapp auf den Punkt

10. März 2012

Ministerin Steffens: Gesundheitsbericht aus NRW bringt Informationen kurz und knapp auf den Punkt

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat den zweiten Landesgesundheitsbericht vorgestellt. Erstmals wurde er 2009 veröffentlicht. Der aktuelle Bericht mit dem Titel „Landesgesundheitsbericht NRW 2011“ ist die Basispublikation der Gesundheitsberichterstattung des Landes.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat den zweiten Landesgesundheitsbericht vorgestellt. Erstmals wurde er 2009 veröffentlicht. Der aktuelle Bericht mit dem Titel „Landesgesundheitsbericht NRW 2011“ ist die Basispublikation der Gesundheitsberichterstattung des Landes. Er gibt einen allgemeinen Überblick zu der gesundheitspolitischen Situation des Landes, beschreibt und bewertet die wichtigsten gesundheitspolitischen Handlungsfelder und greift aktuelle Entwicklungen auf. Er richtet sich an einen großen Kreis von interessierten Bürgerinnen und Bürgern über das Gesundheitswesen, die Politik bis hin zur Fachöffentlichkeit.

Die regelmäßige und öffentlich zugängliche Gesundheitsberichterstattung ist in NRW gesetzlich festgelegt.

Gesundheitsministerin Barbara Steffens: „Die aktuelle Ausgabe unseres Landesgesundheitsberichts zeigt deutlich, dass das Konzept im Vergleich zu 2009 weiterentwickelt worden ist. Informationen werden stärker auf den Punkt gebracht, neue Themen gesetzt, die die Schwerpunkte unserer Gesundheitspolitik wiedergeben, wie zum Beispiel die gesundheitliche Situation der Älteren, eine geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung und eine stärkere Berücksichtigung der Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten.“

Insgesamt werden in dem Bericht 42 gesundheitspolitische Themen vorgestellt. Beispielsweise auch das Thema „Multimorbidität“, also das gleichzeitige Bestehen mehrerer Krankheiten bei einer einzelnen Per-son. Chronische Krankheiten treten mit zunehmendem Alter in kombinierter Form auf. Unter den nordrhein-westfälischen Frauen und Männern ab 65 Jahren sind schätzungsweise knapp zwei Drittel (62 Prozent) von mindestens drei, im Durchschnitt sogar fünf chronischen Krankheiten betroffen. Die höhere Lebenserwartung der Frauen lässt ihre Zahl unter den multimorbiden Personen mit geschätzten 1,34 Millionen um die Hälfte höher ausfallen, als die der Männer (0,9 Millionen).

Hervorzuhebende Trends zeigen sich in der Zunahme der gesunden Lebenserwartung. Die Menschen werden nicht nur älter, zugenommen hat auch die Zahl der gesund verbrachten Lebensjahre. Ebenso sind im Rückgang des Rauchens erfreuliche Entwicklungen zu verzeichnen: Mit einem Anteil von 14 Prozent bei den 12 bis 17-jährigen Jungen und 12 Prozent bei den gleichaltrigen Mädchen hat die Raucherquote in dieser Altersgruppe aufgrund der intensiven Bemühungen um die Einschränkung des Rauchens einen historischen Tiefstand erreicht.

Ministerin Steffens: „Wichtige Impulse für die weitere gesundheitspolitische Diskussion - dies erhoffe ich mir von diesem Bericht.“

Hinweis

Der Landesgesundheitsbericht 2011 kann im Internet unter www.mgepa.nrw.de/ministerium/service heruntergeladen und bestellt werden.


Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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