Ministerin Steffens: Viele gute Gründe für die Bürgerversicherung

10. Februar 2011

Ministerin Steffens: „Gesundheit muss bezahl­bar bleiben – es gibt viele gute Gründe für die Bürgerversicherung“

„Als Landesregierung werden wir uns dafür einsetzen, dass die Kran­kenversicherung zu einer Bürgerversicherung weiterentwickelt wird", dies bekräftigte Gesundheitsministerin Barbara Steffens im Rah­men einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Bürgerversicherung: Eine für Alle" in Aachen.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

„Als Landesregierung werden wir uns dafür einsetzen, dass die Kran­kenversicherung zu einer Bürgerversicherung weiterentwickelt wird", dies bekräftigte Gesundheitsministerin Barbara Steffens heute im Rah­men einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Bürgerversicherung: Eine für Alle" in Aachen. „Wir wollen ein menschliches und bezahlbares Gesundheitssystem und eine Krankenversicherung für alle Bürgerinnen und Bürger. Wir lehnen die Gesundheitsreform der Bundesregierung und den damit eingeschlagenen Weg der Entsolidarisierung der Finan­zierung der Krankenversicherung entschieden ab. Es darf nicht sein, dass auf der einen Seite vor allem Gering- und Durchschnittsverdiener durch Zusatzbeiträge stärker finanziell belastet und auf der anderen Seite die Arbeitgeber ab 2012 bei steigenden Gesundheitskosten aus ihrer Mitverantwortung entlassen werden“, so Steffens weiter.

Die Einführung einer Bürgerversicherung, so die Ministerin, würde die Solidargemeinschaft vergrößern und dadurch mehr Geld in das Ge­sundheitssystem bringen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des kostenintensiven technisch-medizinischen Fortschritts sei das ein wichtiger Faktor. Steffens: „Durch die Erhöhung der Kran­kenversicherungsbeiträge, einen einmaligen Bundeszuschuss und durch Einsparungen im Gesundheitswesen ist es der Bundesregierung zwar gelungen, die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung kurzfristig zu stabilisieren. Aber um Nachhaltigkeit im System zu errei­chen, hätte sie auch strukturelle Maßnahmen anpacken müssen, die langfristig wirken. Das hat sie versäumt.“

Steffens erklärte, dass die Landesregierung eine Bürgerversicherung anstrebe, die alle Einkunftsarten der Bürgerinnen und Bürger heranzie­hen werde: Neben dem individuellen Arbeitseinkommen auch Miet-, Zins und Pachteinnahmen. „Soziale Gerechtigkeit muss oberstes gebot bei der Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung sein. Die Landesregierung will ein leistungsfähiges Gesundheitssystem, das die medizinisch notwendige Versorgung für alle Menschen bereitstellt – un­abhängig von ihrer Herkunft und ihrem Einkommen“, sagte die Ministe­rin.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.