Steffens: Geschlechtergerechte Versorgung nützt Männern und Frauen

5. April 2013

Ministerin Steffens: Geschlechtergerechte Versorgung nützt Männern und Frauen − Dokumentation zur Fachtagung „Frauen.Gesundheit.NRW“ erschienen

Die Sensibilität für eine geschlechterspezifische Betrachtung und Behandlung von Patientinnen und Patienten im Gesundheitswesen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. „Trotzdem sind wir von einer durchgängigen geschlechtergerechten gesundheitlichen Regelversorgung noch weit entfernt“, sagt Ministerin Barbara Steffens. Deshalb hat sie auf der Fachtagung „Frauen.Gesundheit.NRW“ im vergangenen Jahr den Dialog mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Gesundheitswesens gesucht, um Ansatzpunkte für eine zielgruppengerechte Versorgung und weitere Verbesserungen der gesundheitlichen Lage von Frauen zu identifizieren.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Die Sensibilität für eine geschlechterspezifische Betrachtung und Behandlung von Patientinnen und Patienten im Gesundheitswesen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. „Trotzdem sind wir von einer durchgängigen geschlechtergerechten gesundheitlichen Regelversorgung noch weit entfernt“, sagt Ministerin Barbara Steffens. Deshalb hat sie auf der Fachtagung „Frauen.Gesundheit.NRW“ im vergangenen Jahr den Dialog mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Gesundheitswesens gesucht, um Ansatzpunkte für eine zielgruppengerechte Versorgung und weitere Verbesserungen der gesundheitlichen Lage von Frauen zu identifizieren.

Denn immer noch sind wichtige Fakten insbesondere zu Erkrankungen von Frauen nicht hinreichend bekannt. Zum Beispiel, dass

•    Arzneimittel bei Frauen häufig anders wirken als bei Männern und ganz unterschiedliche, zum Teil fatale Wechsel- und Nebenwirkungen haben können

•    die häufigste Todesursache bei Frauen Herzkreislauferkrankungen sind,

•    in der Altersgruppe unter 50 Jahre mehr Frauen am akuten Herzinfarkt sterben als Männer,

•    52 Prozent der Todesfälle bei Herzkreislauferkrankungen Frauen betreffen,

•    Krankheitsbild und Symptomatik von Frauen als atypisch gelten.

In der jetzt vorliegenden Dokumentation zur Fachtagung „Frauen.Gesundheit.NRW“ finden sich Beiträge von ausgewiesenen Expertinnen zu Themen wie Gendermedizin, „Aufstieg“ des Kaiserschnitts, psychische Erkrankungen, Organtransplantationen, Mädchengesundheit oder häusliche Gewalt. Die Broschüre spricht sowohl Fachleute als auch interessierte Laien an. Ministerin Steffens weist darauf hin, dass von der Pubertät über Schwangerschaft und Geburt bis hin zu den Wechseljahren nach wie vor Entwicklungsbedarf für zielgruppenspezifische Diagnostik und Therapie besteht. „Deutlich wird“, so die Ministerin, „dass eine geschlechtergerechte Versorgung nicht nur Frauen, sondern auch Männern nützt.“

Hinweis
Die Dokumentation der Fachtagung kann ab sofort im Internetauftritt des MGEPA NRW unter https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/mgepa/frauen-gesundheit-nrw/1556 eingesehen und heruntergeladen werden. Bestellungen sind ab der 16. Kalenderwoche möglich.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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