Erfolgreiche HIV/AIDS-Prävention lässt Zahl der Neuinfektionen sinken

30. November 2011

Ministerin Steffens: Erfolgreiche HIV/AIDS-Prävention lässt Zahl der Neuinfektionen sinken

Gesundheitsministerin Barbara Steffens wertet die erneut gesunkene Zahl der HIV-Neuinfektionen im bevölkerungsreichsten Bundesland auch als einen Erfolg der kontinuierlich durchgeführten HIV/AIDS-Prävention: „Diese Trendwende ist ein Erfolg des Engagements und der Investitionen in Aufklärung, Information und Prävention der vergangenen 25 Jahre“, so die Ministerin anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Gesundheitsministerin Barbara Steffens wertet die erneut gesunkene Zahl der HIV-Neuinfektionen im bevölkerungsreichsten Bundesland auch als einen Erfolg der kontinuierlich durchgeführten HIV/AIDS-Prävention: „Diese Trendwende ist ein Erfolg des Engagements und der Investitionen in Aufklärung, Information und Prävention der vergangenen 25 Jahre“, so die Ministerin anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember. Dennoch gäbe es keinen Grund zur Entwarnung.

Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) gibt es in Nordrhein-Westfalen bis Ende 2011 rund 650 HIV-Neuinfektionen (540 Männer und 110 Frauen). Im letzten Jahr lag diese Schätzung bei 660 HIV-Neuinfektionen. Vor fünf Jahren waren es noch 845 Neuinfektionen. Diese Entwicklung beobachtet das RKI in ganz Deutschland. Bundesweit sank die Zahl der Neuinfektionen von 3.400 Menschen im Jahr 2006 auf knapp unter 3.000 im Jahr 2010. Für das laufende Jahr schätzt das RKI die HIV-Neuinfektionen bundesweit auf 2.700.

Die HIV/AIDS-Prävention braucht vor allem das Zusammenwirken staatlicher, kommunaler und nicht-staatlicher Akteurinnen und Akteure. Dafür sorgt in Nordrhein-Westfalen die in diesem Jahr gegründete Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention, die zudem Angebote für besonders gefährdete Zielgruppen weiterentwickelt. „Wir wollen durch Information, Aufklärung, Beratung und Testangebote HIV-Infektionen weiter minimieren, HIV-infizierte und an AIDS-erkrankte Menschen unterstützen und sie vor Ausgrenzung und Diskriminierung bewahren", fasst Steffens die Ziele zusammen.

Die Ministerin kündigte auch einen weiteren Schritt in Sachen Prävention bei sexuellen Krankheiten an: „In Nordrhein-Westfalen wird die Prävention gegen HIV/AIDS künftig mit Präventionen gegen andere sexuell übertragbare Krankheiten, wie beispielsweise Syphilis, noch stärker verknüpft werden." Syphilis-Infektionen können HIV-Übertragungen begünstigen.

Für das erste Halbjahr meldet das RKI einen erneuten Anstieg der Syphilis-Diagnosen. In Nordrhein-Westfalen werden bereits seit 2010 neben den kostenlosen und anonymen HIV-Tests auch - ebenfalls kostenlos und anonym - Syphilis-Tests angeboten.

Hintergrundinformationen zur HIV- und Syphilis-Tests in Gesundheitsämtern in Nordrhein-Westfalen:

Zwischen 2001 und 2007 lag die Zahl der HIV-Tests in den Gesundheitsämtern der Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen bei rund 23.000 Tests pro Jahr. Seit 2008 werden jährlich mit leicht steigender Tendenz rund 21.000 Tests durchgeführt. Bei etwa einem Prozent ist das Ergebnis positiv.

Syphilis-Tests werden seit 2010  in den Gesundheitsämtern angeboten. Nach einer Anlaufphase im Jahr 2010 liegen für das erste Halbjahr 2011 folgende Ergebnisse vor: Von 2075 Syphilis-Tests waren 7,5 Prozent positiv.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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