Ministerin Steffens besucht Quartiersstützpunkte in Münster

15. Juli 2011

Ministerin Steffens besucht Quartiersstützpunkte in Münster: Auch als pflegebedürftiger Mensch selbstbestimmt und in vertrauter Umgebung leben können

Pflegebedürftig und auf Andere angewiesen zu sein muss nicht automa­tisch im Widerspruch zu einem selbstbestimmten Leben stehen. Die allermeisten Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, wünschen sich eine Pflege in vertrauter Umgebung - am liebsten im eigenen Zuhause. Das Projekt „Quartiersstützpunkt", das in der Trä­gerschaft des Vereins Ambulante Dienste e.V. ist, kommt diesem Wunsch mit zwei Stützpunkten in Münster entgegen.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Pflegebedürftig und auf Andere angewiesen zu sein muss nicht automa­tisch im Widerspruch zu einem selbstbestimmten Leben stehen. Die allermeisten Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, wünschen sich eine Pflege in vertrauter Umgebung - am liebsten im eigenen Zuhause. Das Projekt „Quartiersstützpunkt", das in der Trä­gerschaft des Vereins Ambulante Dienste e.V. ist, kommt diesem Wunsch mit zwei Stützpunkten in Münster entgegen.

Barbara Steffens, Ministerin für Pflege und Alter, besuchte am Freitag (15. Juli 2011) beide Quartiersstützpunkte und gratulierte ihnen zur erfolgreichen Arbeit: „Mit Ihrem Team versuchen Sie hier in Münster den Bedürfnissen der hilfe- und pflegebedürftigen Menschen gerecht zu wer­den, in dem Sie dazu beitragen, diesen Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Alle Menschen wollen so lange wie möglich zu Hause bleiben, auch wenn sie durch Alter, Krankheit oder Behinderung Unterstützung brauchen. Sie wollen sich dort selbst versorgen oder dort soviel Unterstützung erhalten, wie sie benötigen. Ich bin überzeugt, dass Sie hier maßgeblich dazu beitragen, diese Lebensweise zu unter­stützen und mit Ihren Diensten eine Versorgung 'in Pantoffelnähe' ermöglichen. Zu dieser erfolgreichen und nachahmenswerten Arbeit gra­tuliere ich Ihnen ganz herzlich! "

Neben der ambulanten Versorgung von Menschen mit Behinderungen und Älteren bieten die beiden Quartiersstützpunkte zum Teil rund um die Uhr Unterstützung im hauswirtschaftlichen und pflegerischen Be­reich, wie auch Assistenz in der Mobilität und Freizeitbegleitung durch ein professionelles Assistentinnen- und Assistententeam. Aber auch gesellschaftliche und kulturelle Aktivitäten stehen im Quartiersstützpunkt auf dem Programm. So wird in einem der Quartiersstützpunkte auch zusätzlich an drei Tagen in der Woche ein Mittagessen angeboten.

Ministerin Steffens: „Es ist besonders ermutigend, dass Aufbau und Durchführung des Projekts durch einen hohen Grad an Eigeninitiative von Betroffenen gekennzeichnet sind.“
Die Landesregierung will die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zu altersgerechten Kommunen unterstützen. Mit dem Konzept „Quartiersstützpunkt“ in Münster wird Pionierarbeit in der ambulanten häuslichen Versorgung geleistet, deshalb kann es ein Vorbild auch für andere Kommunen sein.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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