Ministerin Steffens: Bei Verbesserung der Krankenhaushygiene und des Infektionsschutzes darf es keinen Stillstand geben – Experten begrüßen klare Positionierung

8. Mai 2014

Ministerin Steffens: Bei Verbesserung der Krankenhaushygiene und des Infektionsschutzes darf es keinen Stillstand geben – Experten begrüßen klare Positionierung

Bei Maßnahmen zur Verbesserung der Krankenhaushygiene und der Infektionsprävention nimmt Nordrhein-Westfalen bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Zu dieser Bewertung kommt die Initiative Infektionsschutz, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen mit Sitz in Berlin. „Bei der Verbesserung der Krankenhaushygiene und des Infektionsschutzes darf es aber keinen Stillstand geben“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens. „Wir müssen das gestiegene Bewusstsein für die Bedeutung der Hygiene noch weiter stärken. Und zwar sowohl bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen als auch innerhalb der gesamten Bevölkerung“, so Steffens weiter.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Bei Maßnahmen zur Verbesserung der Krankenhaushygiene und der Infektionsprävention nimmt Nordrhein-Westfalen bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Zu dieser Bewertung kommt die Initiative Infektionsschutz, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen mit Sitz in Berlin. „Bei der Verbesserung der Krankenhaushygiene und des Infektionsschutzes darf es aber keinen Stillstand geben“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens. „Wir müssen das gestiegene Bewusstsein für die Bedeutung der Hygiene noch weiter stärken. Und zwar sowohl bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen als auch innerhalb der gesamten Bevölkerung“, so Steffens weiter.

Die Ministerin stellte in Düsseldorf die Maßnahmen des Gesundheitsministeriums zur Verbesserung der Krankenhaushygiene und der Infektionsprävention vor. Dabei wurde sie von den renommierten Experten Professor Martin Exner, Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn, Professor Georg Peters, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie der Universität Münster, und Professor Martin Mielke, Leiter der Abteilung Infektionskrankheiten am Robert Koch-Institut, unterstützt.

Mit weiteren landesgesetzlichen Maßnahmen lassen  sich nach Ansicht der Experten derzeit in Nordrhein-Westfalen keine entscheidenden Verbesserungen der Hygiene in Krankenhäusern  mehr erreichen. Erforderlich seien vielmehr effektive Maßnahmen, die das Bewusstsein für Hygiene wach halten und möglichst weiter steigern. Betont wurde vor allem die Bedeutung der konsequenten Einhaltung der Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) des Robert Koch-Instituts.

„Durch zunehmendes öffentliches Interesse an Fragen der Krankenhaushygiene beschäftigen sich auch immer mehr Patientinnen und Patienten mit dieser Thematik. Deshalb ist es wichtig, dass Krankenhäuser auch die Perspektive ihrer Patientinnen und Patienten stärker berücksichtigen und diese und deren Angehörige mit in Hygienemaßnahmen einbeziehen“, betonte Ministerin Steffens.

Gemeinsam mit dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) hat das Ministerium deshalb einen Musterfragebogen für Patientinnen und Patienten konzipiert, den Krankenhäuser für die Bewertung und Verbesserung der Krankenhaushygiene in den medizinischen Einrichtungen direkt vor Ort verwenden können. Er steht ab sofort allen Krankenhäusern, Patientenorganisationen und Interessierten zur Verfügung (www.lzg.gc.nrw.de/_media/pdf/news/2014/Muster_LZG_Evaluation_Krankenhaushygiene_15_04_14.docx).

Der Fragebogen kann in weniger als fünf Minuten anonym ausgefüllt werden und fragt u.a. ab, ob die Patientinnen und Patienten sich ausreichend über Hygieneregeln aufgeklärt fühlen und ihnen ausreichend Möglichkeiten beispielsweise zur Händedesinfektion angeboten wurden. Stellung nehmen können Patientinnen und Patienten aber auch dazu, ob sie beim Personal das Einhalten von Grundregeln der Hygiene wie etwa die Händedesinfektion beobachten konnten. „Es geht hier nicht um zusätzliche Kontrolle, sondern um eine Stärkung des Hygienebewusstseins im Krankenhaus durch eine aktive Einbeziehung der Patientinnen und Patienten“, so die Ministerin.

Die Einbeziehung der Perspektive der Patientinnen und Patienten erweitert die Palette der Maßnahmen zur Verbesserung der Hygiene in Krankenhäusern, die Ende 2011 durch den „Aktionsplan Hygiene“ eingeleitet wurde. Hierzu zählen u.a. regelmäßige Aus-, Fort- und Weiterbildungen des medizinischen Personals sowie die vermehrte Teilnahme an der „Aktion saubere Hände“.

Stellungnahmen der Experten und umfangreiche weitere Informationen unter www.mgepa.nrw.de/ministerium/presse/pressethemen/20140508_Krankenhaushygiene/index.php

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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