Bedarf an stationären Hospizplätzen in NRW derzeit gedeckt

16. Mai 2012

Ministerin Steffens: Ambulante Sterbebegleitung zunehmend gefragt - Bedarf an stationären Hospizplätzen in Nordrhein-Westfalen derzeit gedeckt

Die meisten Menschen möchten dort ihren letzten Lebensabschnitt verbringen, wo sie verwurzelt sind, sich heimisch fühlen - sie möchten am liebsten auch zu Hause sterben. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gilt daher auch in der Palliativversorgung. „Unser Ziel ist eine für alle Palliativpatientinnen und -patienten bedarfsgerechte häusliche Hospiz- und Palliativversorgung rund um die Uhr“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens in Düsseldorf.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Die meisten Menschen möchten dort ihren letzten Lebensabschnitt verbringen, wo sie verwurzelt sind, sich heimisch fühlen - sie möchten am liebsten auch zu Hause sterben. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gilt daher auch in der Palliativversorgung. „Unser Ziel ist eine für alle Palliativpatientinnen und -patienten bedarfsgerechte häusliche Hospiz- und Palliativversorgung rund um die Uhr“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens in Düsseldorf.

NRW ist dabei auf einem guten Weg. Viele gut funktionierende ambulante Palliativnetzwerke konnten bereits realisiert werden. So engagieren sich im Land aktuell rund 300 ambulante Hospizdienste, über 150 ambulante Palliativpflegedienste und 26 Kinderhospizdienste. Über 8.000 ehrenamtliche Akteurinnen und Akteure bringen sich in der häuslichen Versorgung und psychosozialen Betreuung Schwerstkranker und Sterbender und deren Angehörigen ein.

Gemeinsam mit Partnern des Gesundheitswesens hat das Land ein Rahmenprogramm entwickelt, dass die ambulante Versorgung Erwachsener sowohl quantitativ als auch qualitativ gewährleisten soll. Hierzu soll die Fachkompetenz des medizinischen und pflegenden Fachpersonals, aber auch der psychosozialen Betreuung und Seelsorge, gebündelt werden. So soll eine aufeinander abgestimmte, kooperative und qualitativ hochwertige Zusammenarbeit ermöglicht werden.

Mit der Landesinitiative NRW konnte für rund 3600 Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen wie beispielsweise Krebs und Stoffwechselerkrankungen ein fast flächendeckendes Angebot zur ambulanten Palliativversorgung aufgebaut werden.

Der Bedarf an stationären Einrichtungen in der Hospiz- und Palliativversorgung in ganz NRW ist bereits gedeckt. „Die 59 Hospize sind ein Hort der Geborgenheit und leisten gute Arbeit“, so Ministerin Steffens.

Adressen der stationären Hospize, ambulanten Hospizdienste und Palliativstationen sind unter www.alpha-nrw.de/adressen abrufbar.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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