13 Millionen Euro für innovative altersgerechte Versorgungsmodelle, Produkte und Dienstleistungen

23. November 2011

Ministerin Steffens: 13 Millionen Euro für innovative altersgerechte Versorgungsmodelle, Produkte und Dienstleistungen

Mit 13 Millionen Euro wollen Landesregierung und Europäische Union (EU) in den kommenden drei Jahren innovative altersgerechte Versor­gungsmodelle, Produkte und Dienstleistungen fördern. „Die Gesund­heitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist mit mehr als einer Million Be­schäftigten die größte Branche in Nordrhein-Westfalen. Bereits heute bezieht sich ein nicht geringer Teil der dort erbrachten Produkte und Leistungen auf die Bedürfnisse älterer Menschen, nicht zuletzt auf ihre pflegerische und gesundheitliche Versorgung“. sagte Ministerin Steffens bei der Vorstellung des Projektaufrufs in Düsseldorf.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Mit 13 Millionen Euro wollen Landesregierung und Europäische Union (EU) in den kommenden drei Jahren innovative altersgerechte Versor­gungsmodelle, Produkte und Dienstleistungen fördern. „Die Gesund­heitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist mit mehr als einer Million Be­schäftigten die größte Branche in Nordrhein-Westfalen. Bereits heute bezieht sich ein nicht geringer Teil der dort erbrachten Produkte und Leistungen auf die Bedürfnisse älterer Menschen, nicht zuletzt auf ihre pflegerische und gesundheitliche Versorgung“. sagte Ministerin Steffens bei der Vorstellung des Projektaufrufs in Düsseldorf.

„Die Nachfrage nach bedarfsgerechten Produkten und Leistungen für ältere Menschen wird mit dem demographischen Wandel weiter steigen - und dabei werden auch neue Märkte entstehen. Wir brauchen Innova­tionen, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und ih­nen helfen, so lange wie möglich selbstbestimmt zu leben“, so die Mi­nisterin weiter.
Bis zum 29. Februar 2012 können Anträge zu folgenden Themen­schwerpunkten eingereicht werden:

• Vermeidung oder Kompensation altersbedingter Kompetenzein­bußen (z.B. Warnsysteme im Rahmen der Sturzprävention, unterstützendes Monitoring der Medikamenteneinnahme, Entwicklung barrierefreier Bedienelemente für Geräte des täglichen Gebrauchs)

• Altersgerechte und integrierte gesundheitliche und pflegerische Ver­sorgung im gewohnten Lebensumfeld, gerade auch nach einem stationären Aufenthalt.

• Altersgerechte, teilhabeorientierte Versorgung im Krankenhaus und in der stationären Pflege sowie übergreifende, abgestimmte Ange­bote, wie beispielsweise neue Formen der medizinischen Primärver­sorgung in Pflegeheimen oder neue Angebote für die palliativmedizi­nische und –pflegerische Versorgung,

• Geschlechtergerechte und kultursensible Unterstützung gesundheit­licher und pflegerischer Versorgung im Alter

• Unterstützung pflegender Angehöriger und des sorgenden sozialen Umfelds in der pflegerischen und gesundheitlichen Versorgung Tätiger wie vor allem Pflegerinnen und Pfleger

• Sicherstellung eines gesunden und sicheren Alterns im Quartier und vergleichbare Versorgungsmodelle im ländlichen Raum.

Die Laufzeit der Projekte beträgt grundsätzlich maximal drei Jahre, die Vorhaben müssen spätestens am 31.10.2015 abgeschlossen sein (Ende des Durchführungszeitraums 31.07.2015).
Anträge können stellen:

• Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirt­schaft und freie Berufe sowie sonstige Unternehmen der gewerb­lichen Wirtschaft

• Einrichtungen des Gesundheitswesens, Universitäten, Forschungseinrichtungen, Ingenieurbüros und Krankenhäuser so­wie Pflegeeinrichtungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts, wenn diese Projekte mit unmittelbarem Transferbezug zu Unternehmen umsetzen

• Einrichtungen der technologischen und wissenschaftlichen Infra­struktur, Gemeinschaftseinrichtungen der Wirtschaft und der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Projektvorschläge können bis zum 29.02.2012 in schriftlicher Form oder elektronisch unter Angabe des Aufrufthemas an den Projektträger ETN geschickt werden:
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger ETN
52425 Jülich
etn@fz-juelich.de
Der Projektaufruf ist auf der Internet-Seite des MGEPA www.mgepa.nrw.de veröffentlicht.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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