Ministerin Schwall-Düren leitet deutsch-polnischen Ausschusses für Interregionale Zusammenarbeit in Schwerin

19. April 2012

Ministerin Schwall-Düren leitet deutsch-polnischen Ausschusses für Interregionale Zusammenarbeit in Schwerin

Die nordrhein-westfälische Europaministerin unterzeichnete heute anlässlich der 36. Sitzung des Ausschusses für Interregionale Zusammenarbeit der Deutsch-Polnischen Regierungskommission in Schwerin ein gemeinsames Abschlusskommuniqué zur Vorbereitung der Deutsch-Polnischen Regierungskonsultationen.

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Die nordrhein-westfälische Europaministerin unterzeichnete heute anlässlich der 36. Sitzung des Ausschusses für Interregionale Zusammenarbeit der Deutsch-Polnischen Regierungskommission in Schwerin ein gemeinsames Abschlusskommuniqué zur Vorbereitung der Deutsch-Polnischen Regierungskonsultationen.

Die Teilnehmer aus diversen Regionen Polens und der deutschen Länder tauschten sich über die europäische Strukturpolitik, Energie- und Klimapolitik sowie über die Potenziale der Arbeitnehmerfreizügigkeit zwischen Polen und Deutschland aus. Alle drei Themen gehören zu den Bereichen, in denen hohe Zukunftspotenziale für die interregionale Zusammenarbeit stecken.

„Der Dialog auf der regionalen Ebene ist wichtig, wenn wir ein Europa schaffen wollen, das bürgernah ist und in dem die regionalen und lokalen Gebietskörperschaften aktiv an der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Gestaltung mitwirken“, betonte Ministerin Dr. Schwall-Düren. Der Ko-Vorsitz im Interregionalen Ausschuss ist eine Herzensangelegenheit für sie: „Polen gehört zu den wichtigsten Partnern Nordrhein-Westfalens in Europa. Unsere enge historische Verbindung, der dichte Kulturaustausch und das hohe Maß an gesellschaftlichen Beziehungen haben eine besondere Qualität, die wir im Rahmen des NRW-Polen Jahres seit März vergangenen Jahres feiern.“
NRW verfügt über 98 Städtepartnerschaften und 160 Schulpartnerschaften mit Polen. Hinzu kommen ca. 70 Schulen in NRW, die muttersprachlichen Unterricht in Polnisch anbieten und ca. 100 Hochschulkooperationen; rund 2.000 polnische Studierende besuchen zurzeit NRW-Hochschulen. Mit der Woiwodschaft Schlesien pflegt das Land seit 2000 eine Regionalpartnerschaft, die 2008 durch ein neues Abkommen vertieft wurde. Mittels gemeinsamer Arbeitsprogramme kooperieren wir in den Bereichen Industriekultur, Erneuerbare Energien, Automotive, Kunst und Kultur.

Den Vorsitz des Interregionalen Ausschusses hat Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Woiwodschaft Lebuskie seit 2009 inne. Dabei sieht die Ministerin die Funktion des Landes als eine koordinierende und moderierende. „Es geht darum, die Interessen aller Regionen und Städte Deutschlands, die mit Polen partnerschaftlich verbunden sind, zu berücksichtigen. Gemeinsam mit den deutschen Ländern und im Dialog mit den polnischen Woiwodschaften werden im Ausschuss zentrale Fragen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit diskutiert und neue Impulse für die Zukunft eines starken Europas gesetzt“, so die Ministerin.

Der Ausschuss für Interregionale Zusammenarbeit der deutsch-polnischen Regierungskommission bereitet neben dem Ausschuss für grenznahe Zusammenarbeit und dem Ausschuss für Raumordnung die Deutsch-Polnischen Regierungskonsultationen vor. Die Sitzungen finden jeweils alternierend in Deutschland und Polen statt.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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