Telemedizinzentrum der Uniklinik Aachen

14. August 2015

Ministerin Schulze zeichnet Telemedizinzentrum der Uniklinik Aachen als Ort des Fortschritts aus

Verbesserungen für die Patientenversorgung im ländlichen Raum

In der Telemedizin nutzen Medizinerinnen und Mediziner audiovisuelle Kommunikationstechnologien, um Distanzen zu überbrücken. So können sie unabhängig vom Ort Diagnostik, Beratung und Notfalldienste anbieten. Die Uniklinik der RWTH Aachen ist auf diesem Gebiet bundesweit Vorreiter.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat das Telemedizinzentrum der Uniklinik Aachen als „Ort des Fortschritts“ ausgezeichnet. „Telemedizin hilft dabei, die Patientenversorgung zu verbessern. Sie bringt medizinische Fachkenntnis auf dem schnellsten Weg dahin, wo sie gebraucht wird“, sagte die Ministerin. „Die telemedizinischen Lösungen, die an der Aachener Uniklinik entwickelt werden, sind richtungsweisend für das ganze Land – und können Leben retten.“
 
In der Telemedizin nutzen Medizinerinnen und Mediziner audiovisuelle Kommunikationstechnologien, um Distanzen zu überbrücken. So können sie unabhängig vom Ort Diagnostik, Beratung und Notfalldienste anbieten. Die Uniklinik der RWTH Aachen ist auf diesem Gebiet bundesweit Vorreiter. Aachener Expertinnen und Experten haben das deutschlandweit erste telemedizinische Modellprojekt in der Intensivmedizin auf den Weg gebracht. Es verbessert insbesondere im ländlichen Raum die medizinische Versorgung. Zu den Projekten zählt auch das vom Wissenschaftsministerium geförderte Telemedizinische Rettungsassistenzsystem TemRas. Der Telenotarzt greift bereits aus der Ferne auf Daten wie Blutdruck oder Herztöne zu und berät das Rettungsteam.
 
„Wir freuen uns sehr über diese großartige Auszeichnung, da sie die Bedeutung des Telemedizinzentrums auch über Aachens Grenzen hin-aus noch einmal unterstreicht“, sagte Prof. Dr. med. Gernot Marx, Sprecher des Telemedizinzentrums.
 
Die Auszeichnung „Ort des Fortschritts“ ist Teil der Forschungsstrategie „Fortschritt NRW“. Die Ministerien für Wissenschaft, Wirtschaft und Städtebau vergeben sie an Einrichtungen, die Ökonomie, Ökologie und Soziales innovativ verbinden und damit Fortschritt für die Gesellschaft ermöglichen. Gewürdigt werden Projekte, die die Lebenswelt der Menschen spürbar verbessern. 144 Orte hatten sich um die Auszeichnung „Ort des Fortschritts 2015/2016“ beworben, 31 wurden ausgewählt.
 

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