Ministerin Schulze zeichnet das Recycling-Design-Portal „ZweitSinn“ aus

29. Februar 2012

Ministerin Schulze zeichnet das Recycling-Design-Portal „ZweitSinn“ als „Ort des Fortschritts“ aus / Fortschritt NRW – Auszeichnung für innovative Formen des Abfall-Recyclings

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat das Recycling-Design-Netzwerkes „ZweitSinn“ als „Ort des Fortschritts“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung fand in Hagen bei der Firma Möbel & Mehr, einem Gründungsmitglied des Design-Netzwerks, statt. „Das Portal „ZweitSinn“ ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie im Sinne der Nachhaltigkeit qualitatives und quantitatives Wachstum res­sourceneffizient erreicht werden kann“, begründete die Ministerin die Wahl bei der Verleihung.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat das Recycling-Design-Netzwerkes „ZweitSinn“ als „Ort des Fortschritts“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung fand in Hagen bei der Firma Möbel & Mehr, einem Gründungsmitglied des Design-Netzwerks, statt.

„Das Portal „ZweitSinn“ ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie im Sinne der Nachhaltigkeit qualitatives und quantitatives Wachstum res­sourceneffizient erreicht werden kann“, begründete die Ministerin die Wahl bei der Verleihung. ZweitSinn ist das Label der ecomoebel GmbH, die aus dem Forschungsprojekt „Wiederverwendung von Möbeln als Beispiel der regionalen Kreislaufwirtschaft“ am Institut für Umweltfor­schung (INFU) der TU Dortmund heraus gegründet wurde.

Über das Online-Portal „ZweitSinn“ wird unabhängigen Partnern (Her­stellern und Designern) eine Plattform zur Vermarktung ihrer Produkte geboten. Für die Herstellung aller Möbel oder anderer Produkte auf dem ZweitSinn-Portal werden als Rohmaterialien Altmöbel, Teile von Altmö­beln und andere recycelte Materialien verwendet und in außergewöhn­liche Ideen umgesetzt. Frau Dr. Laura Faltz, Geschäftsführerin der ecomoebel GmbH und des Portals ZweitSinn zeigte sich begeistert über die Auszeichnung: „Es bestätigt uns in unserer Idee, das Abfallvolumen durch konsequente Wiederverwendung zu reduzieren. Die Auszeich­nung hilft uns, die Themen Abfallvermeidung und kreatives, nachhalti­ges Produktdesign in Schulen, Hochschulen und in die Öffentlichkeit zu tragen.“

Die soziale Innovation von ZweitSinn zeichnet sich durch die Vernet­zung der beteiligten Partner aus. „ZweitSinn ist es erfolgreich gelungen, Entsorger, Designer, Künstler, Werkstätten für Menschen mit Behinde­rung, Beschäftigungsgesellschaften und weitere soziale Einrichtungen miteinander zu verbinden“, lobte Ministerin Schulze die Beteiligten im Rahmen der Auszeichnung.

Als vorbildlich lobte Ministerin Schulze auch die besonders stark ausge­prägte soziale Dimension: „Bei ZweitSinn finden Behinderte, angelernte und ungelernte Menschen, Langzeitarbeitslose sowie benachteiligte Ju­gendliche jenseits des ersten Arbeitsmarktes oder sozialer Hilfspro­gramme eine neue Zukunft.“ Mittlerweile arbeiten fast 600 Menschen im ZweitSinn-Netzwerk. Etwa 80 Menschen haben sich bisher für den re­gulären Arbeitsmarkt weiterbilden können.

Hintergrundinformationen

„Fortschritt NRW“ steht für eine Politik, die den Menschen in den Mittel­punkt stellt. Denn nachhaltiger Fortschritt bedeutet mehr als technologi­sche Neuentwicklungen. Innovationen sind zunehmend soziale Pro­zesse, Dienstleistungen und Lösungen, die die Folgen für Mensch, Ge­sellschaft und Umwelt gleichermaßen im Blick haben. Fortschritt bezieht die soziale Frage ein und verbindet Ökonomie und Ökologie.

„Orte des Fortschritts“ sind Punkte in Nordrhein-Westfalen, an denen sich nachhaltiger Fortschritt „made in NRW“ ablesen lässt. Mit der Aus­zeichnung als „Ort des Fortschritts“ wird der besondere Beitrag der In­stitution zu einem qualitativen Fortschritt in NRW gewürdigt und sichtbar gemacht. Gleichzeitig wird deutlich, dass Nordrhein-Westfalen als Ort der Wissenschaft und Industrieland mit starken Regionen und einer le­bendigen Kultur hervorragende Chancen hat, Fortschritt zu organisieren und zu gestalten.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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