Hochschulen noch stärker für Frauen öffnen

8. März 2011

Ministerin Schulze: Wir wollen die Hochschulen noch stärker für die Frauen öffnen / 100. Internationaler Frauentag – Veranstaltung an der Uni Duisburg-Essen

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat bei einer Veranstaltung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Duisburg-Essen das Startsignal für den ersten landesweiten digitalen Recherchepool ‚Geschlechtergerechte Hochschule’ gegeben.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat bei einer Veranstaltung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Duisburg-Essen das Startsignal für den ersten landesweiten digitalen Recherchepool ‚Geschlechtergerechte Hochschule’ gegeben. „Erstmals gibt es einen umfassenden Überblick über alle Gleichstellungsmaßnahmen der nordrhein-westfälischen Hochschulen“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Unsere gesellschaftspolitische Aufgabe, die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen im Wissenschaftssystem zu realisieren, wird davon profitieren.“

Der Recherchepool beinhaltet erstmals alle Initiativen und Projekte zur Geschlechtergerechtigkeit in Studium und Forschung an den 68 Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Die mehr als 600 Angebote reichen von Schnupperstudien für Schülerinnen über Mentoring-Programme für Nachwuchsforscherinnen bis hin zu Dual Career Centren an den Hochschulen.

„Dieser systematische Überblick dient sowohl der Information und Vernetzung und hält zudem Anregungen für eine gute Gleichstellungspraxis bereit“, sagte Beate Kortendiek, Koordinatorin des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW und Mitherausgeberin des unabhängigen Gender-Reports. Der jüngst erschienene Gender-Report belegt zwar, dass Frauen an NRW-Hochschulen aufholen, aber noch lange nicht am Ziel sind. Der Anteil der Hochschulabsolventinnen liegt mit 52 Prozent zwar über dem der männlichen Kommilitonen, bei den universitären Spitzenpositionen gibt es aber immer noch klaren Aufholbedarf. Der Frauenanteil in den Rektoraten beträgt 19 Prozent, in den Leitungsgremien der Fakultäten und Fachbereiche elf Prozent. Insgesamt liegt der Anteil der Professorinnen im Jahr 2008 bei 16,6 Prozent in Nordrhein-Westfalen und ist damit im letzten Jahrzehnt um sieben Prozent gestiegen.

Das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW ist ein vom Wissenschaftsministerium des Landes unterstützter Zusammenschluss von derzeit 180 Wissenschaftlerinnen an NRW-Hochschulen. Die Koordinierungsstelle hat ihren Sitz an der Universität Duisburg-Essen. Ansprechpartnerin ist Dr. Beate Kortendiek. Zu ihren Kontaktdaten, zu der Datenbank ‚Geschlechtergerechte Hochschule’ sowie zu weiteren Informationen über das Netzwerk kommen Sie über www.netzwerk-frauenforschung.nrw.de und über www.geschlechter-gerechte-hochschule-nrw.de/gleichstellung

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790. 

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