Innovationen fördern, die mehr sind als technologische Neuentwicklungen

30. Mai 2011

Ministerin Schulze: Wir müssen Innovationen fördern, die mehr sind als technologische Neuentwicklungen

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagte bei der Expertendiskussion „Klimawandel – Herausforderung für Wissenschaft und Forschung in NRW“: „Wer die großen Herausforderungen unserer Zeit bewältigen will, der muss zukünftig Innovationen fördern, die mehr bedeuten als technologische Neuentwicklungen. Innovationen sind zunehmend soziale Prozesse, Dienstleistungen und Lösungen, die die Folgen für Mensch, Gesellschaft und Umwelt gleichermaßen im Blick haben. Wir müssen uns auf den Weg machen in eine Blue Economy, in der Fortschritt nicht nur Ökonomie und Ökologie verbindet, sondern auch die soziale Frage einbezieht.“

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze sagte bei der heutigen Expertendiskussion „Klimawandel – Herausforderung für Wissenschaft und Forschung in NRW“: „Wer die großen Herausforderungen unserer Zeit bewältigen will, der muss zukünftig Innovationen fördern, die mehr bedeuten als technologische Neuentwicklungen. Innovationen sind zunehmend soziale Prozesse, Dienstleistungen und Lösungen, die die Folgen für Mensch, Gesellschaft und Umwelt gleichermaßen im Blick haben. Wir müssen uns auf den Weg machen in eine Blue Economy, in der Fortschritt nicht nur Ökonomie und Ökologie verbindet, sondern auch die soziale Frage einbezieht.“

„Nordrhein-Westfalen ist Industrieland und soll es auch bleiben. In Nordrhein-Westfalen finden sich Ursachen für den Klimawandel. Und in unserem Land finden sich Lösungen“, sagte die Ministerin. „Nordrhein-Westfalen ist auf Grund seiner Geschichte, seiner Struktur und seiner industriellen Basis der Ort, an dem Fortschritt sichtbar wird – und an dem sich der Erfolg ablesen lässt. Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung in NRW haben nicht nur Anpassungsstrategien, sondern längst auch Alternativen entwickelt und gehen mit großen Schritten voraus.“
Mit Blick auf die geisteswissenschaftliche und gesellschaftliche Forschung in Nordrhein-Westfalen betonte die Wissenschaftsministerin: „So wie wir Ingenieurinnen und Ingenieure brauchen, brauchen wir auch die Köpfe aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Nicht als Sahnehäubchen, sondern als Teil der Lösungssuche. Deshalb werden wir die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften wieder stärken und aus ihrer in den Hintergrund gerückten Rolle herausholen.“

„Die Menschen vertrauen wieder zunehmend auf einen von der Wissenschaft entwickelten und geprägten Fortschritt zur Gestaltung ihrer Lebensverhältnisse. Gleichzeitig sorgen sie sich aber um ihre soziale Absicherung“, sagte Schulze. „Gelingt es uns, beides zu vereinbaren und wissenschaftlichen Fortschritt in seiner sozialen Dimension zu verstehen, dann ist das Tor für Wissenschaft und Forschung als zentrale gestalterische Kraft des 21. Jahrhunderts weit aufgestoßen.“ Die Expertendiskussion war zugleich Startschuss für die Initiative Fortschritt NRW für einen breiten gesellschaftlichen Diskurs über den Fortschrittbegriff.

Hinweis: Den Redetext und ein Faktenblatt zur Initiative Fortschritt NRW finden Sie unter www.wissenschaft.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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