Ministerin Schulze: Wichtiges Signal für Spitzenforschung in Wissenschaftsstadt Münster

23. Oktober 2013

Ministerin Schulze: Wichtiges Signal für Spitzenforschung in Wissenschaftsstadt Münster / Land gibt elf Millionen Euro für neues Helmholtz-Institut

Das Münsteraner Universitätsinstitut für Batterieforschung (Münster Electrochemical Energy Technology – kurz MEET) wird 2014 Teil der Helmholtz-Gemeinschaft. Das neue Helmholtz-Institut entsteht in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich und den beiden Universitäten in Münster und Aachen. „Diese Entscheidung ist ein Beleg für die Spitzenposition des Energieforschungsstandorts Nordrhein-Westfalen und der Wissenschaftsstadt Münster. Die Batterieforscherinnen und -forscher in Aachen, Jülich und Münster leisten seit mehr als einem Jahrzehnt einen zentralen Beitrag zu Fragen der Energiespeicherung“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Das Münsteraner Universitätsinstitut für Batterieforschung (Münster Electrochemical Energy Technology – kurz MEET) wird 2014 Teil der Helmholtz-Gemeinschaft. Das neue Helmholtz-Institut entsteht in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich und den beiden Universitäten in Münster und Aachen. „Diese Entscheidung ist ein Beleg für die Spitzenposition des Energieforschungsstandorts Nordrhein-Westfalen und der Wissenschaftsstadt Münster. Die Batterieforscherinnen und -forscher in Aachen, Jülich und Münster leisten seit mehr als einem Jahrzehnt einen zentralen Beitrag zu Fragen der Energiespeicherung“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Durch die enge Zusammenarbeit mit der Universität Münster schaffen wir eine Forschungseinrichtung, die auf dem gesellschaftlich bedeutenden Feld der Energieversorgung für Gesellschaft und Wirtschaft existenziell wichtige Beiträge leisten wird“, betonte der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Professor Jürgen Mlynek.

Schulze bezeichnete Fragen der Energieversorgung und Mobilität als „zentrale globale Herausforderungen“. Gerade der in Münster betriebenen Entwicklung neuer Speichertechnologien komme dabei eine Schlüsselstellung zu. Das neue Helmholtz-Institut knüpft an die MEET-Forschung an und soll Anfang 2014 seine Arbeit aufnehmen. Das Land wird in der Aufbauphase bis Ende 2018 jährlich eine Million Euro sowie in die Ausstattung des Instituts insgesamt sechs Millionen Euro inves-tieren. Danach werden 90 Prozent der laufenden Kosten vom Bund getragen. Wissenschaftsministerin Schulze: „Die Neugründung eines Helmholtz-Instituts ist eine weitere Perle für die Grundlagenforschung in NRW und sucht ihresgleichen. Wir sind sehr stolz, dass die renommierte Helmholtz-Gemeinschaft sich für Nordrhein-Westfalen entschieden hat.“ Professor Dr. Ursula Nelles, Rektorin der Universität Münster, ergänzte: „Mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Fachbereichs Chemie und Pharmazie und vor allem des Batterieforschungszentrums MEET bringt die Universität Münster Spitzenforschung in diese neue Partnerschaft ein. Das Helmholtz-Institut Münster wird nicht zuletzt in der Lage sein, neue Impulse für die Themen Energiespeicherung und Elektromobilität zu setzen.“

Die Aufnahme des Münsteraner Instituts in die größte deutsche Forschungsgesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft, stärkt die außeruniversitäre Grundlagenforschung in Nordrhein-Westfalen. Bislang gibt es drei Helmholtz-Zentren in NRW: Das Forschungszentrum Jülich, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt mit Hauptsitz in Köln und das Deutsche Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen in Bonn.

Die Energieforschung in Nordrhein-Westfalen besitzt seit langem internationale Strahlkraft. Zu den herausragenden Adressen gehören neben Münster, Aachen und Jülich beispielsweise auch das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, das neue Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit seinem Institut für Solarforschung sowie der Verein Rhein Ruhr Power, in dem sich über 40 Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich Kraftwerksforschung zusammengeschlossen haben.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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