3 Millionen Euro für zusätzliche Beratungsangebote für Studieninteressierte

29. Juli 2011

Ministerin Schulze: Studienberatung muss verstärkt eingehen auf Kultur und Bildungshintergrund junger Menschen / 3 Millionen Euro für zusätzliche Beratungsangebote für Studieninteressierte

Das Wissenschaftsministerium fördert mit drei Millionen Euro den Aus­bau der Studienberatung an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Noch bis zum 19. September können sich Hochschulen in der Träger­schaft des Landes mit einem eigenen Antrag um die Mittel bewerben. „In den nächsten Jahren wird der Bedarf an Beratungs- und Service­angeboten für Studieninteressierte und Studierende deutlich ansteigen."

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Das Wissenschaftsministerium fördert mit drei Millionen Euro den Aus­bau der Studienberatung an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Noch bis zum 19. September können sich Hochschulen in der Träger­schaft des Landes mit einem eigenen Antrag um die Mittel bewerben. „In den nächsten Jahren wird der Bedarf an Beratungs- und Service­angeboten für Studieninteressierte und Studierende deutlich ansteigen. Zugleich muss zukünftig Studienberatung verstärkt auf den unter­schiedlichen kulturellen Hintergrund und den Bildungshintergrund junger Menschen eingehen“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „In Zeiten des doppelten Abiturjahrgangs und der sozialen Öffnung der Hochschulen kann gute Studienberatung wesentlich zur Orientierung bei der Studienwahl beitragen und wertvolle Hilfestellung beim Einleben in der Hochschule geben.“

Gefördert werden Servicestellen, die individuelle und persönliche Beratung für Studieninteressierte sowie Informationsveranstaltungen an Schulen und Hochschulen anbieten. Je nach Hochschulgröße stellt das Land bis zu 50.000 Euro jährlich über drei Jahre zur Verfügung. Der Förderzeitraum geht von 2012 bis 2014 und deckt damit die Phase besonders hoher Studiennachfrage ab, in der die Studieninteressierten des doppelten Abiturjahrgangs an den Hochschulen erwartet werden.

Im Jahr 2013 werden an den nordrhein-westfälischen Gymnasien gleichzeitig zwei Abiturjahrgänge die Allgemeine Hochschulreife erwerben: der erste Schülerjahrgang, der nach zwölf, und der letzte, der nach 13 Schuljahren Abitur macht. Nach aktuellen Prognosen für 2013 werden in NRW etwa 179.000 Studienberechtigte mit Fachhochschul­reife und Hochschulreife erwartet - 50.000 mehr als voraussichtlich im Jahr 2012. Das Förderprogramm ist Teil des Maßnahmenpakets der nordrhein-westfälischen Landesregierung zum doppelten Abiturjahrgang.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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