Ohne Quote für Frauen kommen wir in Führungsgremien nicht weiter

21. Januar 2011

Ministerin Schulze: Ohne Quote für Frauen kommen wir in Führungsgremien nicht weiter / Frauenquote an Universitäten und Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze erinnert an die Selbstverpflichtung der Landesregierung, dass zukünftig 40 Prozent Frauen in Führungspositionen und Gremien ver­treten sein sollen. Hier sollten die Hochschulen nicht nachstehen. Etwas anderes gelte für eine Quote für Studienanfängerinnen in technischen oder naturwissenschaftlichen Fächern. Schulze: "Hier müssen wir es schaffen, junge Frauen für die Studiengänge zu gewinnen."

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Schulze zur aktuellen Diskussion um Studen­tinnen in technischen Studiengängen und Frauenquoten in Hochschul­gremien: „Die Landesregierung hat sich selbst darauf verpflichtet, dass zukünftig 40 Prozent Frauen in Führungspositionen und Gremien ver­treten sein sollen. Hier sollten die Hochschulen nicht nachstehen. Etwas anderes gilt für eine Quote für Studienanfängerinnen in technischen oder naturwissenschaftlichen Fächern. Hier müssen wir es schaffen, junge Frauen für die Studiengänge zu gewinnen. Eine Quote bringt uns an dieser Stelle anders als bei der Besetzung von Gremien nicht weiter.“

Der jüngst vom Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung heraus­gegebene nordrhein-westfälische Gender-Report zeigt, dass bei den universitären Spitzenpositionen es immer noch klaren Aufholbedarf für Frauen gibt. Der Frauenanteil in den Rektoraten beträgt 19 Prozent, in den Leitungsgremien der Fakultäten und Fachbereiche elf Prozent. Insgesamt liegt der Anteil der Professorinnen im Jahr 2008 bei 16,6 Prozent in Nordrhein-Westfalen und ist damit im letzten Jahrzehnt um sieben Prozent gestiegen. „Bei dem gegenwärtigen Tempo braucht es ein weiteres halbes Jahrhundert, um zu einem ausgewogenen Ver­hältnis zu kommen. Das ist eine Verschwendung von Chancen und Talenten, die nicht länger mit einem Schulterzucken hingenommen werden darf“, so Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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