Ausreichend Studienplätze für Erstsemester

Porträtfoto von Ministerin Svenja Schulze
21. August 2015

Ministerin Schulze: In NRW gibt es trotz großer Nachfrage ausreichend Studienplätze für Erstsemester

Monitoring 2015: Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger gesunken

Wie schon in den Vorjahren haben die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr nach dem doppelten Abiturjahrgang mehr Studienanfängerinnen und Studienanfänger aufgenommen als vereinbart.

 
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wie schon in den Vorjahren haben die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen auch im Jahr nach dem doppelten Abiturjahrgang mehr Studienanfängerinnen und Studienanfänger aufgenommen als vereinbart. Im Jahr 2014 ist die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger wie erwartet leicht gesunken, lag aber mit 127.175 geringfügig oberhalb der Prognose der Kultusministerkonferenz (KMK).
 
„Es gibt in NRW ausreichend Studienplätze für Erstsemester“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Die Ministerin dankte den Hochschulen, „die mit Tatkraft und Kreativität für alle Studieninteressierten zusätzliche Plätze geschaffen haben. Dies ist eine beachtliche Leistung, die ich sehr zu schätzen weiß.“
 
Für die kommenden zehn Jahre prognostiziert die KMK für NRW sinkende Zahlen. Für 2015 rechnet sie in ihrer aktuellen Prognose mit 121.829 Studienanfängerinnen und -anfängern in NRW. Das wären rund 5.000 weniger als im Studienjahr 2014 gezählt wurden.
 
Der auf Angaben der Hochschulen basierende Monitoringbericht spiegelt die Situation im Zeitraum von Mai 2014 bis Mai 2015 wider. „Die Studienanfänger werden weiterhin gute Studienbedingungen vorfinden“, sagte Ministerin Schulze.

 
Aufnahme zusätzlicher Studienanfängerinnen und Studienanfänger
Die Aufnahmeziele, die mit den Hochschulen für das Jahr 2014 verein-bart waren, wurden mit 113,0 Prozent übererfüllt: Die Fachhochschulen erreichten 115,4 Prozent, Universitäten 112,3 Prozent sowie die am Hochschulpakt beteiligten medizinischen Fakultäten 104,0 Prozent.
 
Personalsituation
Mit Mitteln aus dem Hochschulpakt konnten 2014 mehr als 7.900 Personen für den Ausbau des Lehrbetriebs zusätzlich eingestellt werden. Darunter mehr als 4.700 hauptberuflich beschäftigte (Junior-) Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unverändert hoch ist die Zahl der Befristungen mit 80 Prozent. Das Land hat mit den Hochschulen und Personalräten einen Rahmenkodex für gute Beschäftigungsbedingungen ausgearbeitet. Dieser wird aktuell an den einzelnen Hochschulen mit Blick auf die spezifischen Gegebenheiten vor Ort umgesetzt.
 
„Dieses Thema steht ganz oben auf unserer hochschulpolitischen Agenda. Um dauerhaft gute Leute an die Hochschulen zu bekommen, müssen wir die Beschäftigungsbedingungen verbessern. Im Bund haben wir das mit einer entsprechenden Bundesratsinitiative deutlich gemacht, im Land mit der umfassenden Reform unseres Hochschulrechts“, sagte Ministerin Schulze.
 
In den Studierendensekretariaten und Prüfungsämtern wurden für die Beratung mehr als 250 Personen zusätzlich beschäftigt.
 
Räume für die Lehre
Bei der Schaffung zusätzlicher Raumkapazitäten für die Lehre sind die Hochschulen weiter erfolgreich. Die Gesamtsituation hat sich entspannt. Es wurden teilweise zusätzliche Mittel aus dem Hochschulpakt zur Verfügung gestellt, um Probleme bei Bauvorhaben zu kompensieren.
 
Soziale Infrastruktur
Bei der sozialen Infrastruktur ist weiterhin eine Verbesserung erkennbar. Die Studierendenwerke haben ihre Bestände beim studentischen Wohn-raum im Jahr 2014 landesweit um mehr als 1.000 zusätzliche Wohnplätze erweitert. Von den 33 befragten Hochschulen berichten 22 über keine oder nur vorübergehende Engpässe.
 
Bei der Mensakapazität gibt es ebenfalls an der Mehrzahl der Hoch-schulen (27 von 33) keine oder nur vorübergehende Probleme. Die Möglichkeiten zur Kinderbetreuung werden insgesamt sehr positiv bewertet, da die Zahl der Betreuungsplätze ausreichend ist.
 
Prognose der Kultusministerkonferenz (KMK) für NRW

Jahr Vorausberechnung der Studienanfängerzahlen in NRW 1
2015 121.829
2016 122.493
2017 120.999
2018 120.293
2019 120.309
2020 119.075
2025 114.107

1unter Berücksichtigung von Haupt- und Nebenhörern
 

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