Ministerin Schulze lobt Industrie für Unterstützung des Wissenschaftsstandorts

13. September 2011

Ministerin Schulze lobt Industrie für Unterstützung des Wissenschaftsstandorts

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat bei einer Tagung des Hauptvorstandes der IG BCE in Düsseldorf das Engagement der chemischen Industrie für den Wissenschaftsstandort NRW gelobt. „Die Industrie leistet fast 90 Prozent der Forschungsaufwendungen in Deutschland, so Ministerin Schulze. Die chemisch-pharmazeutische Industrie habe dabei mit 16 Prozent einen wichtigen Anteil. Intensive For­schungs- und Entwicklungsarbeit seien entscheidend, wenn es darum gehe, mit technologischen Neuerungen den aktuellen Herausfor­derungen des Weltmarkts zu begegnen."

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat bei einer Tagung des Hauptvorstandes der IG BCE in Düsseldorf das Engagement der chemischen Industrie für den Wissenschaftsstandort NRW gelobt.

„Die Industrie leistet fast 90 Prozent der Forschungsaufwendungen in Deutschland, so Ministerin Schulze. Die chemisch-pharmazeutische Industrie habe dabei mit 16 Prozent einen wichtigen Anteil. Intensive For­schungs- und Entwicklungsarbeit seien entscheidend, wenn es darum gehe, mit technologischen Neuerungen den aktuellen Herausfor­derungen des Weltmarkts zu begegnen. „Der chemischen Industrie und ihren Arbeitnehmern kommt bei der Lösung der globalen Heraus­forderungen durch Klimawandel und die Ressourcen- und Energie­knappheit eine entscheidende Rolle zu“, sagte Svenja Schulze.

Durch die Förderung von Forschung sichere und schaffe die chemische Industrie Arbeitsplätze. „So werden dem Nachwuchs in Wissenschaft und Industrie Chancen eröffnet und NRW als Forschungsstandort  gestärkt und international positioniert“, erklärte Ministerin Schulze.

„NRW ist Industrieland und wird es auch bleiben“, bekannte Svenja Schulze. „Wir müssen Tradition und Innovation verbinden: Wissen­schaft, Forschung und Wirtschaft müssen nicht nur Anpassungsstrate­gien, sondern auch Alternativen entwickeln. Nur dann wird Nachhaltig­keit kein Schlagwort, sondern ein Erfolgsfaktor sein“, skizzierte die Wis­senschaftsministerin die Grundzüge der „Initiative Fortschritt NRW“ ihres Ministeriums. „Die Verbindung von Nachhaltigkeit und Industrie ist eine strategische Allianz zur Schaffung von Zukunftschancen. Sie schafft Arbeitsplätze und sichert den Wohlstand der Menschen“, so die Ministe­rin.

Die Wissenschaftsministerin lobte außerdem Gewerkschaften und Arbeitgeber dieses Industriezweiges ausdrücklich für ihr Verhalten in der Wirtschaftskrise: „Sie haben durch ihre Pionierleistung in der Sozialpart­nerschaft wesentlich dazu beigetragen, dass die Wirtschaftskrise nicht noch weiter verschärft wurde. Stattdessen haben sie sich auf ihre ge­meinsame Verantwortung in der Sozialen Marktwirtschaft besonnen. Nachhaltiger unternehmerischer Erfolg hängt schließlich von beiden So­zialpartnern ab.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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