Kabinett beschließt rund 1000 zusätzliche Medizinstudienplätze

8. Februar 2011

Ministerin Schulze: „Gute Studienchancen für Studieninteressierte des doppelten Abiturjahrgangs“ / Kabinett beschließt zeitweise Erhöhung der Medizin-Studienplätze

Das Kabinett hat be­schlossen, rund 1.000 zusätzliche Medizinstudienplätze an den Hoch­schulen in Nordrhein-Westfalen einzurichten. Das stelle sicher, so Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, „dass wir mit Blick auf den doppelten Abiturjahrgang zeitweise die Zahl der Studienplätze in der Medizin erhöhen können, ohne dass es auf Kosten der Ausbildungsqua­lität geht.“

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Das nordrhein-westfälische Kabinett hat in seiner heutigen Sitzung be­schlossen, rund 1.000 zusätzliche Medizinstudienplätze an den Hoch­schulen in Nordrhein-Westfalen einzurichten. In den kommenden fünf Jahren sollen jährlich bis zu 200 zusätzliche Medizinstudentinnen und -studenten aufgenommen werden. So sollen gute Chancen auf einen Studienplatz für diejenigen geschaffen werden, die zu einer Zeit ihr Studium aufnehmen wollen, in der die Nachfrage bedingt durch den doppelten Abiturjahrgang 2013 oder das Aussetzen von Wehr- und Zivildienst besonders hoch sein wird. Für die vorübergehende Steigerung der Medizinkapazitäten um jährlich 10 Prozent legt das Land ein eigenes 50-Millionen-Programm auf. Das Programm soll zum kommenden Wintersemester starten.

„Der heutige Kabinettsbeschluss stellt sicher, dass wir mit Blick auf den doppelten Abiturjahrgang zeitweise die Zahl der Studienplätze in der Medizin erhöhen können, ohne dass es auf Kosten der Ausbildungsqua­lität geht“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „Das ist ein weiterer Baustein für faire und gute Studienchancen für die Schülerin­nen und Schüler des doppelten Abiturjahrgangs.“

Wie sich die zusätzlichen Studienanfänger auf die Hochschulen im Land verteilen, soll bis zum Sommer mit den Hochschulen vereinbart werden. Pro Studienanfänger werden die Hochschulen 52.000 Euro erhalten. Die Mittel sind Teil des zwischen Bund und Ländern vereinbarten Hoch­schulpakts II.

Bereits zuvor hatten Hochschulen und Land die Aufnahme von zusätzli­chen 90.000 Erstsemestern bis 2015 verabredet. Die Hochschulen er­halten dafür 1,8 Milliarden Euro extra - je zur Hälfte vom Bund und vom Land finanziert.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.