Forschungsschulen sind Schlüssel der strukturierten Doktorandenausbildung

27. Oktober 2011

Ministerin Schulze: Forschungsschulen sind Schlüssel der strukturierten Doktorandenausbildung / Knapp zwölf Millionen Euro zur Förderung der NRW-Forschungsschulen

Die Landesregierung wird die NRW-Forschungsschulen in den Jahren 2012 bis 2014 mit 11,95 Millionen Euro fördern. „Ich freue mich, dass wir damit unserem Ziel, flächendeckend eine strukturierte Doktorandenausbildung zu etablieren, wesentlich näher kommen werden“, kommentierte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze die Entscheidung.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Die Landesregierung wird die NRW-Forschungsschulen in den Jahren 2012 bis 2014 mit 11,95 Millionen Euro fördern. „Ich freue mich, dass wir damit unserem Ziel, flächendeckend eine strukturierte Doktorandenausbildung zu etablieren, wesentlich näher kommen werden“, kommentierte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze die Entscheidung.

Die 17 NRW-Forschungsschulen hatten im Wintersemester 2008 ihre Arbeit aufgenommen. Das Kernziel des Programms ist es, herausragenden Studierenden die Möglichkeit zu geben, innerhalb einer strukturierten Graduiertenausbildung schnell und systematisch zu promovieren. Wer in das Exzellenz-Programm aufgenommen wird, erhält ein Vollstipendium.

Wissenschaftsministerin Schulze dazu: „Die NRW-Forschungsschulen eröffnen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Chance, auf hohem internationalen Niveau zu promovieren.“ Die Internationalität der Forschungsschulen wird durch einen hohen Ausländeranteil, durch die Förderung der Mobilität der Stipendiaten sowie zahlreiche internationale Kooperationen der Forschungsschulen erreicht.

Die Forschungsschulen sind eingebunden in exzellente Forschungsbereiche der jeweiligen Universität. Es bestehen umfangreiche Vernetzungen der Forschungsschulen mit Sonderforschungsbereichen oder den Graduiertenkollegs. Die intensive fachliche Betreuung und Begleitung der Studierenden ermöglicht eine Promotionsausbildung auf international sichtbarem Niveau und in sehr kurzer Zeit. Angestrebt wird eine maximale Promotionszeit von drei Jahren.

Liste der geförderten Forschungsschulen

1. RWTH Aachen Bonn-Aachen International Research School on Applied Informatics (B-IT Research School)
2. RWTH Aachen „Brennstoffgewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen“
3. Universität Bielefeld „Education and Capabilities“
4. Universität Bochum NRW-Research School of Medical Neuroscience Bochum (BoNeuroMed)
5. Universität Bonn „Biotech-Pharma”
6. Universität Bonn „LIMES Chemical Biology”
7. TU Dortmund „Energieeffiziente Produktion und Logistik“
8. TU Dortmund „Forschung mit Synchrotronstrahlung in den Nano- und Biowissenschaften“
9. TU Dortmund Ruhr Graduate School in Economics (Ruhr Graduate School)
10. Universität Düsseldorf  „BioStruct”
11. Universität zu Köln A.R.T.E.S. - Anthropologie-Rezeption-Transkulturation-Episteme-Sprache
12. Universität zu Köln Cologne Graduate School in Management, Economics and Social Sciences
13. Universität zu Köln „From embryo to old age: the cell biology and genetics of health and disease“
14. Universität Münster International Graduate Program for Cell Dynamics and Disease (CEDAD Graduate program)
15. Universität Münster „Molecules and Materials - A Common Design Principle”
16. Universität Paderborn  „Self-Coordinating Distributed Systems”
17. Universität Siegen „Multi Modal Sensor Systems (MOSES) for Environmental Exploration and Safety”

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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