Ministerin Schulze fordert Durchsetzung der Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen in NRW

22. September 2011

Ministerin Schulze fordert Durchsetzung der Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen in NRW / Eröffnung des Gender-Kongresses in Düsseldorf

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat in Düsseldorf den Gender-Kongress „Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen – Erfordernisse und Empfehlungen“ eröffnet. Ziel des Gender-Kongresses ist es, sich durch Fachvorträge und Workshops über geeignete Maßnahmen zur Frauenförderung an den Hochschulen zu verständigen. Zu der ganztägigen Veranstaltung hatten sich knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Hochschulleitungen, Gleichstellungsbeauftragte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter der Politik angemeldet.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat heute Morgen in Düsseldorf den Gender-Kongress „Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen – Erfordernisse und Empfehlungen“ eröffnet. Ziel des Gender-Kongresses ist es, sich durch Fachvorträge und Workshops über geeignete Maßnahmen zur Frauenförderung an den Hochschulen zu verständigen. Zu der ganztägigen Veranstaltung hatten sich knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Hochschulleitungen, Gleichstellungsbeauftragte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter der Politik angemeldet.

„Im gemeinsamen Austausch wollen wir Lösungen für eine noch bessere und gleichwertige Gender-Politik an den Hochschulen in NRW finden“, erklärte Ministerin Schulze zur Eröffnung. „Die weitere Verschwendung von Chancen und Talenten darf nicht länger mit einem Schulterzucken hingenommen werden“, so Ministerin Schulze.

Die Ergebnisse der Workshops werden am heutigen Nachmittag ab 17.00 Uhr in Anwesenheit von Wissenschaftsministerin Schulze vorgestellt. Die Ministerin sicherte zu, die Anregungen aus den Workshops in die bevorstehende Gespräche zur Novellierung des Hochschulgesetzes einfließen zu lassen. Das Wissenschaftsministerium wird die Ergebnisse voraussichtlich Ende des Jahres in Form einer ausführlichen Dokumentation der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

Zur Intention des Gender-Kongresses betonte die Rektorin der TU Dortmund und Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Universitäten NRW, Prof. Dr. Ursula Gather: „An den Universitäten brauchen wir die besten Köpfe, ganz gleich welchen Geschlechts. Die Hochschulen müssen vor allem Rahmenbedingungen schaffen, die es ermöglichen, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Darüber hinaus müssen tradierte Rollenbilder aufgegeben werden. Das gilt nicht nur für Männer, sondern auch für Frauen selbst.“

Prof. Dr. Martin Sternberg, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen NRW, erklärte, dass es für die Fachhochschulen bei Gender-Politik um Qualitätssteigerung, Klugheit und Gerechtigkeit gehe. „Die Summe der Maßnahmen zur Frauenförderung hat an den Fachhochschulen mehr Qualität bei Berufungen auf Professuren und bei anderen Stellenbesetzungen gebracht“, erklärte er den Mehrwert, den Maßnahmen zur Geschlechtergerechtigkeit für die Hochschulen erzeugen.
Die Sprecherin der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen und Universitätsklinika des Landes NRW (LaKof NRW), Annette Moß, machte als grundsätzliche Herausforderung der nächsten Jahre die gleiche Teilhabe von Frauen an Professuren, im wissenschaftlichen Mittelbau und auf allen Ebenen des administrativen Personals aus. „’Gleiche Teilhabe’ bedeutet für alle weiblichen Hoch-schulangehörigen die verbindliche Einführung geschlechterdifferenzie-render Besoldungs- und Gehaltsstatistiken, vorurteilsfreie Arbeitsbewertungsverfahren sowie eine Personalentwicklungsstrategie“, forderte Moß von der Politik.

Hintergrundinformationen
Die Vorstellung des Gender-Reports erfolgt durch Prof. Dr. Ruth Becker von der TU Dortmund.
Die Workshops des Gender-Kongresses:

1. Gender- und Diversity-Konzepte als Leitbilder der Hochschulen – wie stärken wir die Frauen?
2. Welche Förderansätze zur Geschlechtergerechtigkeit lassen sich auf Landesebene implementieren?
3. Welche Maßnahmen zur Gleichstellung können auf Fakultäts- und Fachbereichsebene ergriffen werden?
4. Wie lassen sich fachkulturelle Differenzierungen insbesondere in den Ingenieurwissenschaften abschwächen?
5. Wie lassen sich Gender-Aspekte in Forschung und Lehre verankern?

Den « Gender-Report 2010: Geschlechter(un)gerechtigkeit an nordrhein-westfälischen Hochschulen – Fakten, Analysen, Profile » können Sie unter folgendem Link >>www.geschlechtergerechte-hochschule-nrw.de/download/Gender_Report_2010.pdf<< downloaden oder als Druckfassung bei der Koordinationsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung bestellen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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