Ministerin Schulze Föcking: Wir müssen unsere Lebensmittel wieder mehr wertschätzen

6. Oktober 2017

Ministerin Schulze Föcking: Wir müssen unsere Lebensmittel wieder mehr wertschätzen

Umwelt- und Landwirtschaftsministerium feiert Erntedankfest im Paderborner Schloss Neuhaus

Zum heutigen offiziellen Erntedankempfang der Landesregierung in Paderborn hat Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking das Zusammenspiel von Agrarwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Natur in den Blickpunkt gerückt.

 
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Zum heutigen offiziellen Erntedankempfang der Landesregierung in Paderborn hat Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking das Zusammenspiel von Agrarwirtschaft, Lebensmittelproduktion und Natur in den Blickpunkt gerückt. „Wir müssen mit einer Politik der Verantwortung an die Zukunft und an das Wohl der nächsten Generationen denken. Dabei gerät in unserer modernen, digitalisierten Welt leicht in Vergessenheit, dass die Leistung der Landwirtinnen und Landwirte unersetzbar ist. Sie ist unersetzbar für die Sicherung unserer Ernährung und für den Erhalt der vielfältigen Landschaften und von Arbeitsplätzen. Mir ist es deshalb ein herzliches Anliegen, dass Landwirtschaft und ländliche Regionen eine hohe Wertschätzung erfahren“, sagte Schulze Föcking im Paderborner Schloss Neuhaus.
 
Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren der Einladung der Ministerin und der Stadt Paderborn gefolgt.
 
Vor dem Erntedankempfang fand ein ökumenischer Gottesdienst in der Kirche St. Heinrich und Kunigunde statt. Ministerin Schulze Föcking betonte den zentralen Gedanken des Erntedanks und forderte einen bewussten Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen: „Die Herstellung und der Konsum von Lebensmitteln ist eine Frage der Wertschätzung: Wertschätzung für diejenigen, die mitten in der Nacht aufstehen, um die Lebensmittel zu erzeugen. Wertschätzung aber insbesondere auch für die Lebensmittel selbst, gerade in Zeiten und Regionen des Überflusses. Die Verschwendung und das Wegwerfen von Lebensmitteln müssen wir gemeinschaftlich eindämmen, alleine schon aus ethischen Gründen. Mein Ziel ist es außerdem, die Entwicklungsperspektiven für die bäuerlichen Familienunternehmen zu stärken.“
 

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