Umweltministerin besucht Rheinischen Bauernmarkt

17. August 2017

Ministerin Schulze Föcking: Bauernmärkte sind ein wichtiger Ort der Kommunikation zwischen Landwirten und Verbrauchern

Umweltministerin besucht Rheinischen Bauernmarkt in Kleve-Riswick

Regionale Erzeugnisse erfreuen sich auch in NRW immer größerer Beliebtheit. 80 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher geben an, mehrmals im Monat Lebensmittel mit regionaler Herkunft zu kaufen. Beeren, frischer Salat oder viele verschiedene Sorten von Wurst und Käse sind gefragt und vermitteln Identität und Heimat.

 
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Regionale Erzeugnisse erfreuen sich auch in NRW immer größerer Beliebtheit. 80 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher geben an, mehrmals im Monat Lebensmittel mit regionaler Herkunft zu kaufen. Beeren, frischer Salat oder viele verschiedene Sorten von Wurst und Käse sind gefragt und vermitteln Identität und Heimat. „Verbraucherinnen und Verbraucher interessieren sich zunehmend dafür, was sie kaufen, woher die Erzeugnisse kommen und unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden“, sagte Umweltministerin Christina Schulze Föcking bei ihrem Besuch auf dem Bauernmarkt in Kleve-Riswick. „Hier auf dem Bauernmarkt erhält der Kunde diese Informationen aus erster Hand. Bauernmärkte sind damit auch ein wichtiger Ort der Kommunikation zwischen Landwirten und Verbrauchern. Sie stehen für Transparenz in der Erzeugung von Lebensmitteln, sind aber auch ein wöchentlicher Treffpunkt und stehen für Heimat und Identität.“
 
Die Bauernmärkte in NRW bieten eine wohnortnahe Versorgung mit rein saisonalen Erzeugnissen, die auf den einzelnen Höfen in der Region angebaut, hergestellt und selber auf den Märkten angeboten werden. Dazu gehört eine komplette Warenauswahl von Salaten, Gemüsen und Obst, sowie Fleisch- und Milcherzeugnissen. Diese Art der rheinischen Bauernmärkte gibt es derzeit in Krefeld, Neunkirchen Vluyn, Hamminkeln, Düsseldorf und Kleve.
 
„Die regionale Erzeugung und Vermarktung ist ein kleiner, aber stetig wachsender Teil der Land- und Ernährungswirtschaft in NRW. Insgesamt zählen wir derzeit rund 400.000 Menschen, die in der gesamten Branche, von klein bis groß tätig sind. Damit gehört die Land- und Ernährungswirtschaft zu den größten Arbeitgebern in unserem Land“, erläuterte Ministerin Schulze Föcking. „In NRW wird alles erzeugt, was man zum Leben braucht: Obst und Gemüse, Fleisch und Wurstwaren, Eier, Milch und Milch-Erzeugnisse, Bier, Süßwaren sowie Brot und Backwaren. Die Bauernmärkte bilden also im Kleinen ab, was die Land- und Ernährungswirtschaft in NRW zu bieten hat.“
 
Mit Bayern und Niedersachsen gehört Nordrhein-Westfalen zu den drei wichtigsten Agrarstandorten in Deutschland. Die Landwirtschaft bildet damit die Basis für eine vielfältige und umsatzstarke Ernährungswirtschaft. Nordrhein-Westfalen erwirtschaftet etwa ein Fünftel des deutschen Gesamtumsatzes an Lebensmitteln.

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