Rückkehrerprogramm für junge Spitzenforscherinnen und -forscher

27. Dezember 2010

Ministerin Schulze: Es ist wichtig, dass Nordrhein-Westfalen in Zukunftsfeldern attraktiver wird / Rückkehrerprogramm für junge Spitzenforscherinnen und -forscher

Das Innovationsministerium fördert weitere deutsche Spitzenforscherin­nen und Spitzenforscher aus dem Ausland, damit sie in Nordrhein-Westfalen eine Forschergruppe aufbauen können. „Es ist wichtig, dass Nordrhein-Westfalen für junge Spitzenforscherinnen und -forscher in Zukunfts­feldern attraktiver wird“, sagte Innovationsministerin Svenja Schulze.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Das Innovationsministerium fördert weitere deutsche Spitzenforscherin­nen und Spitzenforscher aus dem Ausland, damit sie in Nordrhein-Westfalen eine Forschergruppe aufbauen können. Vier Naturwissen­schaftlerinnen und Naturwissenschaftler aus den Bereichen Chemie, Biologie, Ingenieurwissenschaften und Medizin sind im NRW-Rück­kehrerprogramm erfolgreich gewesen. Eine Fachjury traf die Entschei­dung nach einem Auswahlsymposium. „Es ist wichtig, dass Nordrhein-Westfalen für junge Spitzenforscherinnen und -forscher in Zukunfts­feldern attraktiver wird“, sagte Innovationsministerin Svenja Schulze.

Thema dieser Förderrunde war die Erforschung innovativer Diagnose- und Therapiemöglichkeiten, die einen Beitrag zur modernen Medizin leisten. Vorgelegen hatten 45 Bewerbungen. Für jeden der vier erfolg­reichen Nachwuchswissenschaftler stellt das Ministerium ab dem Sommersemester 2011 bis zu 1,25 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung. Die Nominierten können die Gruppen an einer NRW-Uni ihrer Wahl aufbauen. Sie erwartet ein attraktives Forschungsumfeld mit Unikliniken und einer forschungsaktiven Unter­nehmenslandschaft in Life Sciences und in Medizintechnik.

Die ausgewählten vier jungen Spitzenforscherinnen und -forscher sind:

- Mediziner Mario Fabri (32 Jahre, University of California, Los Angeles) forscht am menschlichen Immunsystem und dessen Immunantworten, um entzündliche Erkrankungen besser behandeln zu können. Er wird an die Universität zu Köln wechseln.

- Chemiker Simon Ebbinghaus (30 Jahre, University of Illinois) verfilmt Proteinfehlfaltungen in Zellen. Seine geplanten Untersuchungen sollen einen wichtigen Beitrag für das mechanistische Verständnis altersbedingter neurodegenerativer Erkrankungen liefern. Sein neuer Arbeitsort ist die Ruhr-Universität Bochum.

- Strömungsmechaniker Sebastian Krittian (30 Jahre, University of Oxford) erforscht den Einfluss der Strömungsverhältnisse im Herz-Kreislaufsystem auf Herzfunktion und -leistung.

- Biologin Katrin Paeschke (31 Jahre, Princeton University, USA) unter­sucht Komponenten für die Aufrechterhaltung der Stabilität des Genoms und hilft, Ansätze für neue Therapien zur Behandlung menschlicher Krankheiten zu finden, die auf einen Verlust der Genomstabilität zurückgehen. Krittians und Paeschkes künftige Forschungsstandorte stehen noch nicht fest.

Mehr Informationen, Fotos und Kontaktadressen der Nominierten unter www.rueckkehrerprogramm.nrw.de oder www.innovation.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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