Textile Vernetzung am Niederrhein

16. Dezember 2011

Ministerin Schulze: Das DTNW wird neues An-Institut der Hochschule Niederrhein / Textile Vernetzung am Niederrhein

Die Hochschule Niederrhein geht mit dem Deutschen Textilforschungs­zentrum Nord-West (DTNW) zum 1. Januar 2012 eine enge Partner­schaft ein. Dafür gründen die Hochschule Niederrhein und das als Ver­ein eingetragene DTNW gemeinsam eine gemeinnützige GmbH – die DTNW gGmbH. „Hier entsteht ein Netzwerk zwischen universitärer Grundlagenforschung einerseits und der anwendungsnahen Entwick­lung der Fachhochschulen andererseits“, sagte Ministerin Svenja Schulze in Krefeld.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Die Hochschule Niederrhein geht mit dem Deutschen Textilforschungs­zentrum Nord-West (DTNW) zum 1. Januar 2012 eine enge Partner­schaft ein. Dafür gründen die Hochschule Niederrhein und das als Ver­ein eingetragene DTNW gemeinsam eine gemeinnützige GmbH – die DTNW gGmbH. „Hier entsteht ein Netzwerk zwischen universitärer Grundlagenforschung einerseits und der anwendungsnahen Entwick­lung der Fachhochschulen andererseits“, sagte Ministerin Svenja Schulze in Krefeld. Neben das Institut für Textil und Bekleidung und die Öffentliche Prüfstelle auf dem Campus Mönchengladbach tritt nun in Krefeld das DTNW als neues An-Institut der Hochschule Niederrhein.

Die Hochschule Niederrhein und das Deutsche Textilforschungszentrum Nord-West e.V. hatten im Oktober eine Vereinbarung über die Ziele und Struktur einer engen Partnerschaft zwischen der Hochschule Nieder­rhein und dem DTNW unterzeichnet. „Die mit der Hochschule Nieder­rhein besiegelte Partnerschaft führt nicht nur zu einer engen Bindung des DTNW an die Hochschule Niederrhein; sie stellt auch sicher, dass das DTNW weiterhin in Krefeld bleibt“, freute sich Svenja Schulze über das Ergebnis.

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Hochschule Niederrhein und der DTNW e.V. gemeinsam eine gemeinnützige GmbH gründen (DTNW gGmbH). Der zukünftig als Förderverein fungierende DTNW e.V. wird mit 25,1 Prozent an der Gesellschaft beteiligt. Mehrheitsgesellschafter an der gGmbH wird die Hochschule Niederrhein mit 74,9 Prozent Betei­ligung. „Mit dieser Struktur gelingt es uns, unsere Textilforschungskom­petenz auf Krefeld auszuweiten“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg. „Mit dem Fachbereich Textil- und Beklei­dungstechnik, der mit über 1700 Studierenden zu den größten seiner Art in Deutschland gehört, dem renommierten Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung und der Öffentlichen Prüfstelle hat die Hochschule Nie­derrhein schon jetzt eine nachweislich große Kompetenz auf dem Ge­biet der textilen Forschung.“

Durch die Vereinbarung geht das forschende Personal des DTNW e.V. auf die DTNW gGmbH über. Die Hochschule Niederrhein erhält vom Land Nordrhein-Westfalen jährlich eine Grundförderung in Höhe von etwa 500.000 Euro, die in die Forschung am DTNW fließen. Damit holt sich die Hochschule ein renommiertes Forschungsinstitut an ihre Seite: Sie darf künftig auch die Räumlichkeiten des Instituts nutzen.

Die Forschungsinstitute ergänzen sich in zahlreichen Bereichen. „In der textilen Verfahrenstechnik, Biotechnologie und Filtrationstechnik werden durch die Partnerschaft neue Möglichkeiten zur industriellen Koopera­tion eröffnet, die sicherlich zur Stärkung des Textilstandorts Deutschland beitragen werden“, beschreibt Prof. Dr. Jochen S. Gutmann, Direktor des Deutschen Textilforschungszentrums Nord-West e.V. und Professor für Physikalische Chemie an der Universität Duisburg-Essen, die posi­tive Entwicklung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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