Hochschulen in NRW verzeichnen Rekordeinschreibungen

21. November 2011

Ministerin Schulze: Bund und Länder müssen bei dem Ausbau der Studienanfängerplätze gemeinsam handeln / Hochschulen in Nordrhein-Westfalen verzeichnen Rekordeinschreibungen

Anlässlich der vom Statistischen Landesamt IT.NRW vorgestell­ten vorläufigen Studierendenzahlen sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze: „Die Hochschulen des Landes verzeichnen in diesem Wintersemester Rekordeinschreibungen. Obwohl aufgrund der bundesweiten Prognosen für den sogenannten Hochschulpakt zwischen Bund und Ländern ein so gewaltiger Ansturm nicht erwartet werden konnte, sind die Hochschulen mehrheitlich gut gewappnet.“

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Anlässlich der heute vom Statistischen Landesamt IT.NRW vorgestell­ten vorläufigen Studierendenzahlen sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze: „Die Hochschulen des Landes verzeichnen in diesem Wintersemester Rekordeinschreibungen. Obwohl aufgrund der bundesweiten Prognosen für den sogenannten Hochschulpakt zwischen Bund und Ländern ein so gewaltiger Ansturm nicht erwartet werden konnte, sind die Hochschulen mehrheitlich gut gewappnet. Das ist vor allem der vorausschauenden Planung und dem Engagement aller Beteiligten an den Hochschulen im Land zu verdanken. Die Hochschulen haben im Vorfeld mehr Personal, mehr Räume und eine leistungsstärkere Infra­struktur eingeplant.“

Die heute vorgestellten Studienanfängerzahlen liegen nochmals um rund 3.000 Personen höher als die Schätzdaten der Hochschulen zu Beginn des Wintersemesters. Damit liegen die Studienanfängerzahlen in Nordrhein-Westfalen im Studienjahr 2011 mit rund 119.000 Studie­nanfängerinnen und Studienanfängern deutlich über den Prognosen der Kultusministerkonferenz und der Gemeinsamen Wissenschaftskonfe­renz, die dem Hochschulpakt zugrunde liegen. Diese waren von knapp 100.000 Erstsemestern im Studienjahr 2011 ausgegangen.

„Für jede einzelne bei der Prognose nicht kalkulierte Studienanfängerin und für jeden einzelnen nicht kalkulierten Studienanfänger fehlen insge­samt 20.000 Euro, um ihr oder ihm ein gutes Studium zu ermöglichen. Deshalb fordere ich einen Hochschulpakt plus für mehr Studienanfän­gerplätze und die Ausweitung der Master-Kapazitäten“, sagte Wissen­schaftsministerin Svenja Schulze. Die jüngsten Zahlen unterstrichen insofern die Notwendigkeit einer Ausweitung des zwischen Bund und Ländern vereinbarten Hochschulpakts: „Die Deckelung des Hochschul­pakts muss aufgehoben werden. Wenn mehr Studierende als von Bund und Ländern prognostiziert an die Hochschulen kommen, ist es nur lo­gisch, die zwischen dem Bund und den Ländern getroffene Vereinba­rung an die Realität anzupassen“, sagte Schulze. Zugleich erneuerte sie ihre Forderung nach einer Ausweitung des Hochschulpakts auf den Master-Bereich, da auch die Master-Kapazitäten den Anforderungen angepasst werden müssten.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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