Biologische Ressourcen besser schützen und nutzen können

13. Mai 2011

Ministerin Schulze: Biologische Ressourcen besser schützen und nutzen können / Forschungszentrum am Museum Koenig in Bonn eingeweiht

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat im Zoologischen For­schungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) in Bonn das Zentrum für molekulare Biodiversitätsforschung und das Biohistoricum eingeweiht. „Die biologische Vielfalt ist eine Lebensgrundlage, die unsere materiel­len Bedürfnisse und die Stabilität des Lebensraums sichert“, erklärte Schulze bei der Einweihung.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat im Zoologischen For­schungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) in Bonn das Zentrum für molekulare Biodiversitätsforschung und das Biohistoricum eingeweiht. „Die biologische Vielfalt ist eine Lebensgrundlage, die unsere materiel­len Bedürfnisse und die Stabilität des Lebensraums sichert“, erklärte Schulze bei der Einweihung. „Deshalb ist es wichtig, dass das neue Forschungszentrum dabei mithilft, dass wir unsere biologischen Ressourcen in Zukunft besser schützen und nutzen können.“ Das ZFMK sei ein wichtiger Bestandteil der Forschungslandschaft in Nordrhein-Westfalen und in Deutschland, sagte die Ministerin.

In der molekularen Biodiversitätsforschung geht es darum, die Arten­vielfalt zu untersuchen und zusammen mit modernen Techniken der Genetik und Bioinformatik die Wichtigkeit und den Nutzen der biolo­gischen Vielfalt unseres Planeten besser zu verstehen. Das Museum Koenig, eine Einrichtung des Landes und zugleich Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, strebt mit dem Zentrum für molekulare Biodiversitäts­forschung als technologieorientiertem Forschungszentrum an, seine überregionale und internationale Bedeutung auszubauen und damit eine Lücke in der deutschen Forschungsinfrastruktur zu füllen.

„Für die Landesregierung gehört das Thema Biodiversität im Bereich von Wissenschaft und Forschung zu den Handlungsschwerpunkten. Nicht zuletzt, weil Klimawandel und Umweltzerstörung Fragen auf­geworfen haben, die neue Erklärungsmuster erfordern“, sagte Wissen­schaftsministerin Schulze. Bund und Länder haben den Aufbau der Biodiversitätsforschung in Bonn mit knapp drei Millionen Euro gefördert.

Im Biohistoricum des Forschungsmuseums wird die Geschichte der Biologie in allen Fachgebieten dargestellt. Schon jetzt verfügt die Einrichtung über wertvolle Bestände wie das Archiv der Deutschen Zoologischen Gesellschaft, den Nachlass des Symbioseforschers Paul Buchner und Teilnachlässe weiterer namhafter Biologen. Das Bio­historicum gilt als eine in Deutschland einzigartige Einrichtung, die sowohl Archiv als auch Forschungsinstitution für die Geschichte der Biologie ist.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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