Ministerin Schulze betont Wichtigkeit wissenschaftlicher Weiterbildung

15. September 2011

Ministerin Schulze betont die Wichtigkeit wissenschaftlicher Weiterbildung / Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF) in Bielefeld

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze forderte die Hochschulen in ihrem Grußwort anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF) an der Universität Bielefeld auf, wissenschaftliche Weiterbildung als wichtige Aufgabe wahrzunehmen.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze forderte die Hochschulen in ihrem Grußwort anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium (DGWF) an der Universität Bielefeld auf, wissenschaftliche Weiterbildung als wichtige Aufgabe wahrzunehmen. „Der Bedarf nach wissenschaftlicher Weiterbildung ist jetzt schon hoch und er wird weiter steigen“, erklärte die Ministerin. „Die demografische Entwicklung und das Konzept des lebenslangen Lernens sorgen für einen höheren Bedarf an wissenschaftlicher Weiterbildung für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“

Klassische Weiterbildung gehe im Konzept des lebenslangen Lernens auf. In Zeiten des akuten Fachkräftemangels und der Überalterung der Gesellschaft sei Weiterbildung vor allem gesellschaftlicher Bildungsauftrag. „Deshalb ist der Bereich der Bildung einer der politischen Schwerpunkte der Landesregierung“, betonte die Ministerin in Ihrer Rede. „Wir wissen, dass wir die Herausforderungen der Zukunft wie Klimawandel, demografische Entwicklung, Energie- und Ressourcenknappheit nur mit neuem Wissen bewältigen können und wir wissen, dass wir dieses neue Wissen nur generieren werden, wenn wir jedes Talent in unserem Land fördern.“

Wissenschaftsministerin Schulze betonte, dass der Weiterbildungsbereich und das Fernstudium wie kaum ein anderer durch die Informations- und Kommunikationstechnologie geprägt seien. Hier würden naturgemäß höhere Ansprüche an ein zeit- und ortsunabhängiges Lernen gestellt werden. „Sie entwickeln hier auf dieser Tagung Lösungen für die Zukunft“, bedankte sich die Wissenschaftsministerin bei den Ausrichtern und sicherte zu, die Anregungen aus den Hochschulen bei der Novellierung des Hochschulgesetzes aufzunehmen.

Die Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e.V. vereinigt bundesweit etwa 270 Personen und Institutionen aus dem Hochschul- und Weiterbildungsbereich. Darüber hinaus kommen 15 Mitglieder aus anderen europäischen Ländern.

Zweck des Vereins ist die Förderung, Koordinierung und Repräsentation der von den Hochschulen getragenen Weiterbildung und des Fernstudiums sowie die Förderung von Forschung und Lehre auf diesen Gebieten. Ein zentrales Thema ist derzeit neben dem lebenslangen Lernen die Rolle der neuen Medien in der hochschulischen Weiterbildung und im Fernstudium.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790. 

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