Atomkraft ist Risikotech­nologie - lückenlose Aufklärung unerlässlich

4. April 2011

Ministerin Schulze: Atomkraft ist Risikotech­nologie - lückenlose Aufklärung unerlässlich / Zur Lagerung radioaktiven Materials aus dem Forschungsreaktor in Jülich

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze erklärte am Rande eines Be­suchs auf der Hannover Messe zur Lagerung radioaktiven Materials aus dem Jülicher Forschungsreaktor: „Ich will eine lückenlose Aufklärung. Die AVR GmbH und das Forschungszentrum müssen jetzt schnellst­möglich Transparenz schaffen und eine Auflistung vorlegen, welche Mengen nuklearen Materials wann und wo gelagert wurden. Dazu muss es eine Sondersitzung des Aufsichtsrats geben.“

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze erklärte am Rande eines Be­suchs auf der Hannover Messe zur Lagerung radioaktiven Materials aus dem Jülicher Forschungsreaktor: „Ich will eine lückenlose Aufklärung. Die AVR GmbH und das Forschungszentrum müssen jetzt schnellst­möglich Transparenz schaffen und eine Auflistung vorlegen, welche Mengen nuklearen Materials wann und wo gelagert wurden. Dazu muss es eine Sondersitzung des Aufsichtsrats geben.“

Der Forschungsreaktor in Jülich wurde von 1967 bis 1988 mit so ge­nannten Brennelementkugeln betrieben. Aktuell besteht Unsicherheit über den Verbleib eines Teils der Kugeln. Zu dem in der Antwort ent­haltenen Hinweis auf die Verbringung von Materialien in das Endlager Asse erklärte die Ministerin: „Nach dem vorläufigen Endbericht des par­lamentarischen Untersuchungsausschusses zu Asse des niedersäch­sischen Landtags gibt es den Hinweis, dass Grafitkugeln von Jülich nach Asse verbracht worden sind.“

„Es muss geklärt werden, was mit Kugeln aus dem früheren For­schungsreaktor passiert ist. Ob sie an einem anderen Ort gelagert wur­den, als Bruch in Jülich einzementiert oder zu Forschungszwecken ge­braucht wurden“, sagte Schulze. „Der Vorfall zeigt: Atomkraft ist eine Risikotechnologie, die nicht kalkulierbar ist. Es bestätigt sich erneut, dass die nordrhein-westfälische Entscheidung richtig war, frühzeitig aus der Atomkraft auszusteigen.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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