Studie soll vertiefende Erkenntnisse zu Gewalt gegen kommunale Beschäftigte liefern
30. April 2018

Ministerin Scharrenbach: Studie soll vertiefende Erkenntnisse zu Gewalt gegen kommunale Beschäftigte liefern

Die Gewalt gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden wird in Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Polizeilichen Kriminalstatistik nicht gesondert erhoben. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen will durch eine Studie tiefergreifende Erkenntnisse zur Gewalt gegen kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhalten.

 
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung teilt mit:

Ministerin Ina Scharrenbach: „Der Respekt gegenüber hoheitlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat merklich abgenommen. Was für Angehörige der Polizei, der Feuerwehren und der Rettungsdienste gilt, gilt auch für Beschäftigte von Behörden allgemein: Angriffe und Respektlosigkeiten werden durch die Landesregierung auf das Schärfste verurteilt. Mit einer neuen Studie zu Gewalt gegen kommunale Beschäftigte schließen wir auf der einen Seite eine Erkenntnislücke, auf der anderen Seite erwarten wir hieraus generelle Handlungsempfehlungen für die kommunale Praxis.“
 
Die Gewalt gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden wird in Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Polizeilichen Kriminalstatistik nicht gesondert erhoben. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen will durch eine Studie tiefergreifende Erkenntnisse zur Gewalt gegen kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhalten. Die Studie soll für ausgewählte Kommunen konkrete Fallzahlen zu Übergriffen auf kommunale Beschäftigte liefern. Die Erhebung soll durch die komba gewerkschaft e.V. durchgeführt werden. Mit ersten Ergebnissen ist im kommenden Jahr zu rechnen.
 
„Wir beobachten mit wachsender Sorge eine Verrohung im Umgang mit den Kommunalbeschäftigten. Diese Entwicklung ist nicht hinnehmbar. Die Studie trägt maßgeblich dazu bei, valide Zahlen über die Angriffe zu erhalten. Aus den gewonnenen Erkenntnissen werden Handlungsempfehlungen zum Schutz der Kolleginnen und Kollegen erstellt“, sagt Andreas Hemsing, Landesvorsitzender der komba gewerkschaft nrw.
 
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