Europäischer Tag gegen Menschenhandel

18. Oktober 2017

Ministerin Scharrenbach: Menschenhandel ist Verletzung der Menschenwürde

Zum Europäischen Tag gegen Menschenhandel am heutigen 18. Oktober 2017 appelliert Ministerin Ina Scharrenbach, diese Verbrechen an Mädchen und Frauen in Nordrhein-Westfalen nicht zu vergessen.

 
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung teilt mit:

Zum Europäischen Tag gegen Menschenhandel am heutigen 18. Oktober 2017 appelliert Ministerin Ina Scharrenbach, diese Verbrechen an Mädchen und Frauen in Nordrhein-Westfalen nicht zu vergessen.
 
„Menschenhandel ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. Diese Straftaten, die meistens Mädchen und Frauen betreffen, müssen Gegenstand von öffentlichen Debatten sein. Nur damit gerät das Thema nicht in Vergessenheit. Menschenhandel verletzt das Recht auf Selbstbestimmung und die Menschenwürde der Betroffenen“, sagt Ministerin Scharrenbach.
 
Um Menschenhandel zu bekämpfen und konsequent zu bestrafen, dürften die grenzübergreifenden Zusammenarbeit und Koordinierung zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union nicht nachlassen, fordert Scharrenbach.
 
„Es gilt, die europäischen Anstrengungen gegen Menschenhandel zu bündeln und zu stärken. Dazu zählen Präventions- und Schutzmaßnahmen sowie die Unterstützung der Opfer und die strafrechtliche Verfolgung der Täter. Wir müssen entschlossen gegen die Täter vorgehen. Dabei dürfen wir nicht die Rechte der Opfer aus dem Blick verlieren. Der Menschenhandel ist zum großen Teil ein unsichtbares Verbrechen, da die Anzahl der identifizierten Opfer weiterhin niedrig ist. Die Dunkelziffer ist hoch“, sagt Scharrenbach.
 
Nordrhein-Westfalen fördert bereits seit Jahren spezialisierte Beratungsstellen für Opfer von Zwangsprostitution. „Wir haben acht Fachberatungsstellen, die über das Nordrhein-Westfalen verteilt. Damit sind wir bundesweit führend sind. Aber es ist wichtig, auch für die Bevölkerung das Thema sichtbar zu machen und zu zeigen: Es gibt ein Problem mit Menschenhandel und das betrifft nicht nur Osteuropäerinnen, sondern auch Deutsche und Frauen aus anderen Herkunftsländern“, sagt Scharrenbach.

Hintergrund:

  • Zu den Formen der Ausbeutung, die unter Menschenhandel fallen, gehören insbesondere Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung bei Ausübung der Bettelei. Landesförderung der Fachberatungsstellen für die Opfer von Menschhandel: jährlich rund eine Millionen Euro.
    • Neben Personalkosten werden auch Honorare für Dolmetscher, anwaltliche Beratung und die Begleitung von Opfern gefördert.
    • Enthalten sind auch Fördermittel für die Unterbringung ausländischer Opfer zum Schutz vor Menschenhändlern 
  • Fachberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen:

 
Weitere Informationen finden Sie unter: www.mhkbg.nrw.
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Telefon 0211 8618-4338. Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung www.land.nrw.
 
Folgen Sie uns im Internet:  
Twitter: www.twitter.com/MHKBG_NRW
Facebook: www.facebook.com/MHKBG.NRW
Instagram: www.instagram.com/mhkbg_nrw
YouTube: www.goo.gl/J3ZjaQ
 

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Pressestelle des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.