Ministerin Schäfer verleiht Jugendlichen den "Goldenen Hammer“ für ihr Engagement gegen Gewalt und Rassismus

24. März 2011

Ministerin Schäfer verleiht Jugendlichen den "Goldenen Hammer“ für ihr Engagement gegen Gewalt und Rassismus

Jugendministerin Ute Schäfer hat heute in Dortmund den diesjährigen „Goldenen Hammer“ an Jugendliche aus Zuwandererfamilien für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement gegen Gewalt und Rassismus verliehen.

Düsseldorf, 24.03.2011. Jugendministerin Ute Schäfer hat heute in Dortmund den diesjährigen „Goldenen Hammer“ an Jugendliche aus Zuwandererfamilien für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement gegen Gewalt und Rassismus verliehen. „Diese jungen Preisträger gehören zu Recht ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Sie engagieren sich vorbildlich gegen Gewalt und Rassismus und für Demokratie, Menschenrecht und Toleranz", sagte Ministerin Schäfer. Ehrenamtliches Engagement sei keine Eliteveranstaltung, jeder könne sich einbringen. „Gemeinsam etwas zu tun, miteinander zu reden und auch zu diskutieren hat ein besonderes Potenzial, um Vorurteile zu überwinden und das gemeinschaftliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft zu verbessern“, so Schäfer.

Der „Goldene Hammer“ wird seit über 20 Jahren für das Engagement Jugendlicher gegen Gewalt und Rassismus verliehen. Ausrichter des Wettbewerbs ist der Landesjugendring Nordrhein-Westfalen, der Zusammenschluss der 24 anerkannten Jugendverbände. "Die Jugendverbände werben offensiv für Demokratie, Toleranz und Vielfalt und gegen Rassismus und Gewalt und leben dies auch. Sie schaffen damit ein verlässliches Fundament für die Zukunft unserer sozialen Gesellschaft", sagte Schäfer.

Die Preisträger in diesem Jahr sind:

Die JIG (Junge Integrierte Generation Meckenheim) mit dem Projekt

Mitdenken – Mitmachen – Mitgestalten

Junge Menschen unterschiedlicher Herkunftskulturen haben sich mit gemeinsamen Zielen zusammen gefunden, um die Zukunftschancen junger Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern, sich gegen Pauschalurteile zu wehren und für mehr Anerkennung und Toleranz Jugendlichen gegenüber zu werben.

Als Brückenbauer zwischen vielen verschiedenen Welten bringen sie unterschiedliche Menschen miteinander in Kontakt. Sie vermitteln Gespräche zwischen Jugendlichen unterschiedlicher Herkunftskulturen sowie zwischen Jugend und Polizei, Politik, Schulen und Verwaltung. Durch ihre Aktionen haben sie viel dazu beigetragen, dass sich das Verständnis für einander verbessert und sich das Klima in Meckenheim positiv verändert hat.

Die Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW, die Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW und die Muslimische Jugend in Deutschland e.V. mit dem Projekt DIALOGBEREIT – Jugendliche Muslime und Christen im Gespräch

Das Projekt DIALOGBEREIT hat zum Ziel, Vorurteile zwischen Christen und Muslimen abzubauen und damit ein friedliches Zusammenleben zu fördern. Es setzt auf das Kennenlernen unterschiedlicher Wertvorstellungen und deren Annäherung: Indem Werte anderer Kulturkreise und Religionen verstanden und ernst genommen werden, können Unterschiede Wertschätzung erfahren und Gemeinsamkeiten entdeckt werden.

Die Diskussion über gemeinsame Werte und Dinge, die jedem wichtig sind, lässt dabei den Blick auf Unterschiede in den Hintergrund treten. So eröffnet sich die Chance, Vorurteile zu überwinden und gemeinsame wichtige Werte zu entdecken, die unsere Gesellschaft prägen und zusammen halten.

Der Bund der Alevitischen Jugend Nordrhein-Westfalen e.V. und das Multikulturelle Forum e.V. mit dem Projekt GENDER-LOTSIN - Starke Frauen – Starke Vereine

Ziel des Projekts GENDER-Lotsinnen ist es, die Lebenslagen von Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund zu verbessern. Dafür werden 20 engagierte Frauen der Alevitischen Jugend zu Multiplikatorinnen ausgebildet, die sich auf vielen Ebenen ehrenamtlich engagieren.

Sie beraten und unterstützen jüngere Frauen in allen Lebenslagen, ermutigen sie, sich ebenfalls zu engagieren, stärken die Angebote der Ortsvereine für Frauen und sensibilisieren die Mitglieder der Vereine für die Problemlagen junger alevitischer Frauen. Über 40 Ortsvereine der Alevitischen Jugend sind beteiligt.

Weitere Informationen: www.ljr-nrw.de

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