Ministerin Schäfer überreicht das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Professor Friedhelm Mennekes

27. Juli 2011

Ministerin Schäfer überreicht das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Professor Friedhelm Mennekes

Für sein beispielhaftes ehrenamtliches Engagement im interkulturellen Transfer zwischen Kirche und Kunst hat Kulturministerin Ute Schäfer heute das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Professor em. Dr. phil. Friedhelm Mennekes überreicht.

Düsseldorf, 27.07.2011. Für sein beispielhaftes ehrenamtliches Engagement im interkulturellen Transfer zwischen Kirche und Kunst hat Kulturministerin Ute Schäfer heute das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse an Professor em. Dr. phil. Friedhelm Mennekes überreicht.

„Sie sind ein wichtiges Vorbild für andere“, sagte Schäfer während der Feierstunde im Kulturministerium. „Durch Ihre vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten stärken Sie auch das Renommee unseres Landes Nordrhein-Westfalen – als Gemeinschaft, die von Bürgersinn wesentlich mitgeprägt und mitgetragen wird. Für Ihr herausragendes Engagement danke ich Ihnen sehr herzlich“, sagte die Ministerin.

Friedhelm Mennekes habe seinen großen Schatz an Wissen und an Erfahrungen an vielen Stellen bürgerschaftlich eingebracht. So habe der 71jährige gebürtige Bottroper seit 1979 Ausstellungen organisiert: zunächst in der Frankfurter Vorortkirche St. Markus in Nied und dann bis 1989 in einer „Kunst-Station“ im Frankfurter Hauptbahnhof.

Parallel dazu habe Mennekes 1987 in der Jesuitenkirche Sankt Peter in Köln, wo er mehr als 20 Jahre Pfarrer war, die „Kunst-Station Sankt Peter“ als Zentrum für zeitgenössische Kunst gegründet. Seitdem finden dort Ausstellungen der Gegenwartskunst und Konzerte Neuer Musik statt – und seit 2007 auch Lesungen zeitgenössischer Literatur. Bei der grundlegenden Kirchensanierung und Neugestaltung von Sankt Peter habe Mennekes den Mut bewiesen, einen besonderen Raum der Begegnung zu schaffen. Durch das international anerkannte Ausstellungsprogramm genießt die Kirche Sankt Peter in der Kunstszene seit Jahren einen hervorragenden Ruf.

Seit dem Wintersemester 2003 lehrt der jetzt in Frankfurt lebende Friedhelm Mennekes zeitgenössische Kunst ehrenamtlich am Institut für Kunstgeschichte der Universität Bonn. Seit 2008 ermöglicht er als ständiger Gastprofessor den Studierenden Kontakte mit Künstlern und Kuratoren.

„Über dreißig Jahre lang hat Friedhelm Mennekes mit seinen Ausstellungen breite Diskussionen initiiert. Er ist zu einem Wegbegleiter des gegenwartsbezogenen Dialogs zwischen Kunst und Religion geworden“, sagte Schäfer.

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