Ministerin Schäfer: Spannende Ausstellung zum Werk von Künstlerinnen der Avantgarde in der Kunstsammlung NRW

21. Oktober 2011

Ministerin Schäfer: Spannende Ausstellung zum Werk von Künstlerinnen der Avantgarde in der Kunstsammlung NRW

Als "Vorbilder der Emanzipation in Europa" bezeichnete Kulturministerin Ute Schäfer heute in Düsseldorf die Künstlerinnen der Avantgarde, deren Werke im Rahmen der Ausstellung "Die andere Seite des Mondes" in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen präsentiert werden.

Düsseldorf, 21. Oktober 2011. Als "Vorbilder der Emanzipation in Europa" bezeichnete Kulturministerin Ute Schäfer heute in Düsseldorf die Künstlerinnen der Avantgarde, deren Werke im Rahmen der Ausstellung "Die andere Seite des Mondes" in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen präsentiert werden. "Die acht Künstlerinnen der Avantgarde, deren Arbeiten wir hier sehen, haben die künstlerische Entwicklung vor hundert Jahren maßgeblich beeinflusst. Aus heutiger Sicht ist es außerordentlich spannend, wie diese Frauen unter den damaligen Umständen ihren eigenen künstlerischen Weg und öffentliche Anerkennung gefunden haben. Darüber hinaus gibt die Ausstellung einen intensiven Einblick in das Leben von Künstlerinnen während einer großen Umbruchphase - der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen in Europa", erklärte Schäfer anlässlich der Ausstellungseröffnung. 

Die Ausstellung präsentiert das Werk von acht Künstlerinnen der Avantgarde aus den 1920-er und 1930-er Jahren. Unter dem Titel "Die andere Seite des Mondes" werden bis zum 15. Januar 2012 Arbeiten von Claude Cahun, Dora Maar, Sonia Delaunay, Florence Henri, Hannah Höch, Sophie Taeuber-Arp und der weniger bekannten Katarzyna Kobro und Germaine Dulacn gezeigt. Sie alle waren maßgeblich an der Entwicklung von Dadaismus, Surrealismus und Konstruktivismus als den ästhetischen Neuerungen der Zwischenkriegszeit beteiligt.

"In den öffentlichen und privaten Sammlungen sind Werke von Künstlerinnen heute leider immer noch deutlich unterrepräsentiert", sagte Schäfer. Dies zu ändern, stelle eine Herausforderung dar. "Mit den Fördermitteln für Kunstankäufe der Museen in Nordrhein-Westfalen wollen wir deshalb in den nächsten Jahren dazu beitragen, die Lücken zu schließen", so die Ministerin.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk Dänemark.

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