Ministerin Schäfer ruft Unternehmerfrauen im Handwerk zu Einsatz für Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf

1. April 2011

Ministerin Schäfer ruft Unternehmerfrauen im Handwerk zu Einsatz für Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf

Familienministerin Ute Schäfer hat heute die Unternehmerfrauen im Handwerk dazu aufgerufen, sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stark zu machen. „Bringen Sie sich bei der Schaffung von Betreuungsplätzen für Kinder ein und helfen Sie, den Ausbau der Ganztagsbetreuung über alle Altersgruppen hinweg mit voranzutreiben. Männer wie Frauen wollen und sollen sich nicht mehr entscheiden müssen zwischen Kindern und beruflicher Karriere“, sagte Schäfer auf der Landesverbandstagung der Unternehmerfrauen im Handwerk in Düsseldorf.

Düsseldorf, 01.04.2011. Familienministerin Ute Schäfer hat heute die Unternehmerfrauen im Handwerk dazu aufgerufen, sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stark zu machen. „Bringen Sie sich bei der Schaffung von Betreuungsplätzen für Kinder ein und helfen Sie, den Ausbau der Ganztagsbetreuung über alle Altersgruppen hinweg mit voranzutreiben. Männer wie Frauen wollen und sollen sich nicht mehr entscheiden müssen zwischen Kindern und beruflicher Karriere“, sagte Schäfer auf der Landesverbandstagung der Unternehmerfrauen im Handwerk in Düsseldorf.

Die Ministerin betonte, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei eine gesellschaftliche Herausforderung, die nur gemeinsam bewältigt werden könne. Für die Landesregierung habe sie hohe Priorität. „In den letzten Jahren haben sich immer mehr Unternehmen für mehr Familienfreundlichkeit engagiert. Unternehmen profitieren von einer familienbewussten Personalpolitik, weil sie die Bindung und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhöht“, so Schäfer. Ein betriebsübergreifendes Engagement mehrerer Handwerksbetriebe oder die Zusammenarbeit mit einer nahegelegenen Einrichtung könne auch für Handwerksbetriebe und für kleine Unternehmen sinnvoll sein. Mögliche Maßnahmen reichten von familienfreundlicher Arbeitszeitgestaltung bis zu Online-Telearbeitsplätzen, von der Vermittlung qualifizierter Tagesmütter und der Gewährung von Kinderbetreuungszuschüssen bis hin zu kreativen Vertretungsregelungen im Team.

Mit Blick auf den demografischen Wandel betonte die Ministerin, dass gerade bei klein- und mittelständischen Unternehmen Familienfreundlichkeit die Attraktivität als Arbeitgeber steigere. Das Ministerium unterstütze das Engagement von Arbeitgebern mit dem Wettbewerb familie @ unternehmen.NRW. Der Wettbewerb zeichne die besten Ideen zur erfolgreichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus.

„Mit einer weiteren Initiative, der Aktionsplattform familie @ beruf.NRW, wollen wir die Nachhaltigkeit der Projekte sichern und zugleich eine Drehscheibe für neue Ansätze und Ideen im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie schaffen“, sagte Schäfer. „Über die Mitarbeit der Unternehmerfrauen im Handwerk würde ich mich sehr freuen. Sie sind das Rückgrat des Unternehmens und wichtiges Bindeglied zwischen Belegschaft und Unternehmen. Ich bin überzeugt, sie können viel Wissen und konkrete Erfahrung in die Arbeit unserer Aktionsplattform und den Austausch der Akteure einbringen.“

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.familieundberuf.nrw.de

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