Ministerin Schäfer fordert Kinderrechte im Grundgesetz: Kinder haben Rechte - wir müssen sie stärken

27. September 2011

Ministerin Schäfer fordert Kinderrechte im Grundgesetz: Kinder haben Rechte - wir müssen sie stärken

Die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz und damit eine weitere Stärkung der Rechte von Kindern forderte Kinder- und Jugendministerin Ute Schäfer anlässlich der Beratung des Fachausschusses für Frauen und Jugend morgen (28. September 2011) im Bundesrat. Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit anderen Ländern die Initiative zur Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz ergriffen.

Düsseldorf, 27.09.2011. Die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz und damit eine weitere Stärkung der Rechte von Kindern forderte Kinder- und Jugendministerin Ute Schäfer anlässlich der Beratung des Fachausschusses für Frauen und Jugend morgen (28. September 2011) im Bundesrat. Nordrhein-Westfalen hat gemeinsam mit anderen Ländern die Initiative zur Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz ergriffen.

"Wir fordern die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes vorzulegen, in dem die Grundrechte der Kinder ausdrücklich normiert werden", sagte Schäfer. In Nordrhein-Westfalen seien Kinderrechte bereits seit 2002 in der Landesverfassung festgelegt worden.

"Kinder haben Rechte. Wir haben die Aufgabe, sie zu stärken. Die Würde des Menschen und seine Rechte hängen nicht von seiner Artikulationsfähigkeit ab. Wir müssen den kleinen Menschen in unserem Land große Beachtung schenken. Sie sind die Zukunft unserer Gesellschaft", erklärte Schäfer.

Das Recht der Kinder auf mehr Schutz und Fürsorge müsse fest geschrieben werden. Auch müsse das Recht auf Anhörung in allen das Kind betreffenden Maßnahmen in Gerichts- und Verwaltungsverfahren, bei denen das Wohl des Kindes Vorrang genießt, aufgenommen werden. Gleiches gelte für das Recht auf Bildung und bestmögliche Förderung zur Erreichung von Chancengleichheit. Eine Regelung sollte zudem die Verpflichtung des Staates enthalten, für kindgerechte Lebensbedingungen Sorge zu tragen.

"Politik und Gesellschaft müssen noch stärker dafür sorgen, dass Kinder ihre Rechte im Alltag tatsächlich wahrnehmen und durchsetzen können", sagte Schäfer. Aufgabe und Ziel der Landesregierung sei es, die rund 3,2 Millionen Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte zu unterstützen, sie zu fördern, zu beteiligen und ihnen die bestmöglichen Entwicklungschancen zu bieten.

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