Ministerin Schäfer: Familien stärken – präventiv handeln/ Rund 3 Millionen Euro mehr für Familienbildung und Familienberatung

18. August 2011

Ministerin Schäfer: Familien stärken – präventiv handeln/ Rund 3 Millionen Euro mehr für Familienbildung und Familienberatung

Die Landesregierung will Familien stärken und stellt deshalb in diesem Jahr zusätzlich rund drei Millionen Euro für Familienbildung und Familienberatung bereit. Die rund 150 Familienbildungsstätten und rund 270 Familienberatungsstellen in Nordhein-Westfalen erhalten damit in 2011 insgesamt über 37 Millionen Euro vom Land als Unterstützung für ihre Arbeit.

Düsseldorf, 18.08.2011. Die Landesregierung will Familien stärken und stellt deshalb in diesem Jahr zusätzlich rund drei Millionen Euro für Familienbildung und Familienberatung bereit. Die rund 150 Familienbildungsstätten und rund 270 Familienberatungsstellen in Nordhein-Westfalen erhalten damit in 2011 insgesamt über 37 Millionen Euro vom Land als Unterstützung für ihre Arbeit. Dies teilte Familienministerin Ute Schäfer heute in Düsseldorf mit.

"Wir erhöhen die Förderung für die Familienbildung und -beratung und setzen damit noch mehr auf Prävention. Ziel ist es, Eltern von Anfang an zu unterstützen - und zwar ganz lebensnah von der Geburt der Kinder bis zur Pubertät und darüber hinaus. So fördern wir das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen und verbessern ihre Chancen in Bildung, Beruf und Gesellschaft“, sagte Schäfer.

„Mit Familienbildung und Familienberatung unterstützen wir die Anbieter, bei denen Familien ganz praktische Hilfe erhalten“, so Schäfer. Die Familienberatung erhält im Jahr 2011 zusätzlich 1,7 Millionen Euro und kommt nun auf 20,3 Millionen Förderung vom Land. Die Familienbildung erhält 1,3 Millionen mehr, so dass die jährliche Förderung auf 17,5 Millionen Euro steigt.

„Mit dieser Erhöhung korrigieren wir die von der Vorgängerregierung beschlossenen Kürzungen, von denen gerade die Weiterbildung und die Familienhilfe betroffen waren“, erklärte Schäfer.

Familienbildung und Familienberatung können den Eltern durch Elternschulen, Gesprächskreise für Eltern oder Einzelberatung wertvolle Unterstützung geben, insbesondere nach Trennung und Scheidung, bei Problemen mit Sorge- und Umgangsregelungen oder auch wenn es um den richtigen Umgang bei Geschwisterrivalitäten oder Entwicklungsstörungen geht. Die Familienbildungsstätten und Familienberatungsstellen kooperieren dabei mit Kindertageseinrichtungen und anderen familienbezogenen Diensten. „Uns geht es darum, Familien kompetent zu stärken, denn die Anforderungen an die Bildung und Erziehung sind deutlich gewachsen. Dabei sollen insbesondere Familien angesprochen werden, die einer besonderen Hilfe bedürfen“, sagte Schäfer.

Auf der Internetseite www.familienbildung-in-nrw.de finden sich unter dem Menüpunkt "Vor Ort" die Familienbildungsstätten im Land und deren Programme.

Unter www.dajeb.de sind alle Familienberatungsstellen verlinkt. Die kostenlose und vertrauliche Beratung der Familienberatung hilft Eltern, Kinder und Jugendliche dabei, Konflikte zu lösen und dauerhafte Schwierigkeiten zu vermeiden. In vielen Einrichtungen ist mittlerweile auch eine Online-Beratung möglich.

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