Ministerin Schäfer: Ein "Dankeschön" für engagierte Bürger - Erftstadt führt als 122. Kommune in NRW die Ehrenamtskarte ein

26. September 2011

Ministerin Schäfer: Ein "Dankeschön" für engagierte Bürger - Erftstadt führt als 122. Kommune in NRW die Ehrenamtskarte ein

Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für alle, die sich mit großem Engagement ehrenamtlich für ihre Mitmenschen einsetzen, bezeichnete Familienministerin Ute Schäfer heute in Erftstadt die Ehrenamtskarte NRW. Im Rathaus der Stadt unterzeichnete Schäfer gemeinsam mit Bürgermeister Franz-Georg Rips die Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte. Anschließend überreichte sie den ersten 37 Bürgerinnen und Bürgern die checkkartengroßen Karten.

Düsseldorf/Erftstadt, 26.09.2011. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für alle, die sich mit großem Engagement ehrenamtlich für ihre Mitmenschen einsetzen, bezeichnete Familienministerin Ute Schäfer heute in Erftstadt die Ehrenamtskarte NRW. Im Rathaus der Stadt unterzeichnete Schäfer gemeinsam mit Bürgermeister Franz-Georg Rips die Vereinbarung zur Einführung der Ehrenamtskarte. Anschließend überreichte sie den ersten 37 Bürgerinnen und Bürgern die  checkkartengroßen Karten. Mit Erftstadt geben jetzt bereits 122 Städte und Gemeinden im Land dieses "Dankeschön" für ihre besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger aus. Landesweit sind inzwischen rund 12.600 Menschen mit der Karte ausgezeichnet worden.

"Das Interesse an der Ehrenamtkarte NRW ist ungebrochen groß", sagte Schäfer. "Menschen, die sich intensiv ehrenamtlich engagieren, verdienen nicht nur ein Schulterklopfen, sondern eine echte Wertschätzung. Gemeinsam mit den Kommunen wollen wir den Freiwilligen in unserem Land etwas zurückgeben. Denn wir brauchen bürgerschaftliches Engagement. Es ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar."

Die Karte verbindet Dank und Wertschätzung mit einem praktischen Nutzen. Die Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte können sich inzwischen fast landesweit über rund 1.700 Vergünstigungen bei Unternehmen und Institutionen freuen. Dazu gehören Ermäßigungen beim Eintritt in Schwimmbäder oder Museen, für Theater- oder Musikveranstaltungen, aber auch geringere Gebühren für VHS-Kurse oder Rabatte bei vielen Einzelhändlern, in Kinos oder Sportstätten. 

Die Ehrenamtskarte NRW sei ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt zwischen Land und Kommunen. Jede Kommune in NRW könne sich beteiligen. Sie brauche dazu nur einen Ratsbeschluss. Das Land gewähre einen Einführungszuschuss und finanziere die ersten Karten.

"Wir wollen das Ehrenamt stärken. Mit der Einführung der Ehrenamtskarte hoffen wir, noch mehr Menschen für ein ehrenamtliches Engagement zu begeistern. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass der Hinweis 'Wir akzeptieren die Ehrenamtskarte' bald in allen Landesteilen zu finden sein wird", sagte Schäfer.

Nordrhein-Westfalen habe viele Menschen, die sich freiwillig und ehrenamtlich engagierten. "Mehr als ein Drittel unserer Bürgerinnen und Bürger sorgen damit für mehr Lebensqualität vor Ort, für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes", so Ministerin Schäfer.

Nähere Informationen zur Karte, eine aktuelle Übersicht über die teilnehmenden Kommunen und über alle landesweit geltenden Vergünstigungen finden sie unter  www.ehrensache.nrw.de

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