Ministerin Schäfer: ECCE ist Zentrum der Kreativen Ökonomie von europäischer Bedeutung

4. April 2011

Ministerin Schäfer: ECCE ist Zentrum der Kreativen Ökonomie von europäischer Bedeutung

Als innovatives Zentrum der Kreativen Ökonomie von europäischer Bedeutung hat Kulturministerin Ute Schäfer heute das Europäische Zentrum für Kreativwirtschaft ECCE bei seiner Eröffnung im Dortmunder U-Turm bezeichnet.

Düsseldorf, 04.04.2011. Als innovatives Zentrum der Kreativen Ökonomie von europäischer Bedeutung hat Kulturministerin Ute Schäfer heute das Europäische Zentrum für Kreativwirtschaft ECCE bei seiner Eröffnung im Dortmunder U-Turm bezeichnet. „In den drei Jahren seiner Existenz ist ECCE zu einem erfolgreichen Zentrum der europäischen Vernetzung geworden“, sagte Schäfer. Nach erfolgreicher Aufbauarbeit im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr2010 könne sich die bisherige Bilanz sehen lassen. „Drei Felder möchte ich an dieser Stelle besonders hervorheben: Das Internet-TV und Forum 2010lab.tv, das Projekt der Kreativquartiere und die europäischen Vernetzungsprojekte“, erklärte Schäfer. Das Zentrum ECCE erhält in diesem Jahr 457.000 Euro Landesförderung.

Eines der wichtigsten neuen Vorhaben ist der Creative Industries Policy Award (CIPA), der unter der Leitung von ECCE ab 2012 als jährlicher Preis für erfolgreiche innovative Kreativunternehmen, Einzelpersonen oder Städte in Europa verliehen werden soll. Der Preis wurde in Zusammenarbeit mit den zwei EU Generaldirektionen entwickelt. An der Gründungssitzung in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Brüssel im Oktober 2010 nahmen 25 Staaten und beide Generaldirektionen teil.

Das Internet Forum und Web-TV 2010lab.tv  habe sich inzwischen einen internationalen Namen als Plattform der Kreativwirtschaft und der Debatte zum ‚Wandel durch Kultur’ gemacht, so Schäfer.  Allein im März 2011 fanden Besucher aus 67 unterschiedlichen Ländern der Welt ihren Weg auf diese Web-TV-Station, die vom Dortmunder U ihr Programm ausstrahlt. Es berichtet regelmäßig aus 20 Europäischen Städten wie Amsterdam, Athen, Avignon, Barcelona, Berlin Brüssel, Istanbul, London Paris, Rom unter dem Fokus „Wandel durch Kultur“. Intellektuelle wie Peter Sloterdijk und Richard Florida gehören zu den Interviewpartnern. Kunstschaffende wie Sönke Wortmann, Wim Wenders, Tom Tykwer sind ebenfalls Gäste.

Kulturministerin Schäfer wies darauf hin, dass das Thema Kreativwirtschaft einer von fünf wichtigen Bereichen der europäischen Agenda 2020 geworden sei, hänge mit der immensen wirtschaftlichen Bedeutung zusammen, die die Kreativwirtschaft zunehmend in ganz Europa habe. Mit mehr als 6,7 Millionen Beschäftigten bestreitet der Sektor drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Europäischen Union.

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