Ministerin Schäfer: Dreizehn neue Sportschulen in NRW ermöglichen die Vereinbarkeit von Leistungssport und Schule

27. Juli 2011

Ministerin Schäfer: Dreizehn neue Sportschulen in NRW ermöglichen die Vereinbarkeit von Leistungssport und Schule

Nordrhein-Westfalen soll 13 neue Sportschulen erhalten, in denen junge Spitzensportlerinnen und –sportler Leistungssport und Schule mit einander vereinbaren können. „Gute Leistungen im Spitzensport und in der Schule dürfen sich nicht widersprechen“, erklärte Sportministerin Ute Schäfer heute bei der Vorstellung des Konzeptes in Düsseldorf.

Düsseldorf, 27.07.2011. Nordrhein-Westfalen soll 13 neue Sportschulen erhalten, in denen junge Spitzensportlerinnen und –sportler  Leistungssport und Schule mit einander vereinbaren können. „Gute Leistungen im Spitzensport und in der Schule dürfen sich nicht widersprechen. Deshalb wollen wir optimale Rahmenbedingungen für solche dualen Karrieren schaffen. Wir müssen unseren  Nachwuchstalenten ermöglichen, sowohl eine guten Schulabschluss als auch ein anspruchsvolles Trainingsprogramm absolvieren zu können“, erklärte Sportministerin Ute Schäfer heute bei der Vorstellung des Konzeptes in Düsseldorf. Dafür werde das Land sein gut funktionierendes Verbundsystem von Schule und Leistungssport weiterentwickeln und neue Sportschulen aufbauen.

Zug um Zug sollen die hohen Standards der gegenwärtig fünf Sportschulen in Düsseldorf, Dortmund, Minden, Münster und Solingen auf weitere 13 Schulen übertragen werden. An den fünf Sportschulen wird die  sportliche Ausbildung in besonderem Maß gefördert. Sie verbinden pädagogische, sportfachliche und sportwissenschaftliche Ziele miteinander.  

 „Nur wenn die jungen Talente parallel zu ihrer sportlichen Entwicklung auch entsprechende Unterstützung bei der Bewältigung der im Schulalltag anstehenden Probleme erhalten, können sie zielstrebig Leistungssport betreiben“, sagte Schäfer.

An 44 Standorten im Land existieren bereits Kooperationsprojekte des Verbundsystems von Schule und Leistungssport. Daran beteiligen sich insgesamt 51 Schulen mit rund 1.000 Sporttalenten. Hier arbeiten Schulen, Internate, leistungssportlich ausgerichtete Vereine und Sportfachverbände partnerschaftlich zusammen. Sie unterstützen gemeinsam sporttalentierte Schülerinnen und Schüler, die Anforderungen von Sport und Schule zu bewältigen.

Der Ausbau der 13 Sportschulen beginnt mit dem Schuljahr 2012/2013. „Die Entscheidung, mit welchen Schulen wir starten, werden wir bis Ende des Jahres treffen. Wir werden den Prozess begleiten und die Schulen bei der Umsetzung und der Zusammenarbeit mit den Sportfachverbänden und den Vereinen beraten und unterstützen. Insgesamt planen wir für die Umsetzung des Konzeptes 21 zusätzliche Lehrerstellen ein“, sagte die Ministerin.

Mit dem Ausbau der 13 Sportschulen werde es dann insgesamt 18 Sportschulen landesweit als Konzentrationspunkte für sportliche Nachwuchstalente geben. „Damit haben wir an allen wichtigen Leistungsstandorten in Nordrhein-Westfalen eine hochqualifizierte Sportausbildung und bestmögliche Unterstützung der jungen Leistungssportlerinnen und –sportler sichergestellt“, erklärte Schäfer.

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