Ministerin Schäfer: Das Andenken an Felix Fechenbach ist uns Verpflichtung

11. August 2013

Ministerin Schäfer: Das Andenken an Felix Fechenbach ist uns Verpflichtung

Ministerin Ute Schäfer hat heute in Detmold an einer Gedenkfeier für den vor 80 Jahren von Nationalsozialisten ermordeten Journalisten Felix Fechenbach teilgenommen. Fechenbach war von 1929 bis zu seiner Ermordung Chefredakteur der "Lippischen Volkszeitung" und wurde am 11. August 1933 im Kleinenberger Wald bei Detmold ermordet.

Detmold, 11. August 2013. Ministerin Ute Schäfer hat heute in Detmold an einer Gedenkfeier für den vor 80 Jahren von Nationalsozialisten ermordeten Journalisten Felix Fechenbach teilgenommen. Fechenbach war von 1929 bis zu seiner Ermordung Chefredakteur der "Lippischen Volkszeitung" und wurde am 11. August 1933 im Kleinenberger Wald bei Detmold ermordet.

"Felix Fechenbach war Antifaschist, Jude, Sozialdemokrat und entschiedener Kriegsgegner. Er stand mit seiner Person für alles, was die Nationalsozialisten mit unbedingter Härte bekämpften. Felix Fechenbach hat sich für die erste Demokratie auf deutschem Boden eingesetzt; er war eine der Persönlichkeiten, die die Weimarer Republik mit geprägt haben", sagte Ute Schäfer.

Schon 1918 habe sich Felix Fechenbach gemeinsam mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner dafür stark gemacht, die Bevölkerung konsequent über die Verantwortung der politischen und militärischen Führung des Kaiserreichs für Krieg und Niederlage aufzuklären. Die mutige Auseinandersetzung mit den Gegnern von Demokratie und Republik sei ihm stets ein Anliegen gewesen, das er auch als Redakteur der "Lippischen Volkszeitung" engagiert verfolgt habe. "Die Nationalsozialisten in Lippe erkannten, wer Felix Fechenbach war: Er war einer ihrer konsequentesten Gegner", erklärte die Ministerin.

"Das Andenken Felix Fechenbachs ist uns daher Verpflichtung, gegen jede Form rechter Gewalt vorzugehen. Auch heute gibt es noch politische Morde, wie die unfassbare Mordserie des NSU auf dramatische Weise gezeigt hat. Deshalb ist die Bekämpfung rechtsextremer Gewalt weiterhin ein Schwerpunkt der Landespolitik", so Schäfer.

Weitere Informationen finden Sie bei der Landeszentrale für politische Bildung im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport unter: www.lzpb.nrw.de/

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