Ministerin Schäfer: Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung rechnet sich

1. Oktober 2012

Ministerin Schäfer: Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung rechnet sich

Familienministerin Ute Schäfer warb heute in Düsseldorf auf dem Kongress "Familie@Beruf.NRW" vor nordrhein-westfälischen Unternehmerinnen und Unternehmern für mehr betriebliche Kinderbetreuung. "Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung rechnet sich zum Einen für die Unternehmen, die gut ausgebildeten Müttern und Vätern eine berufliche Perspektive bieten können und zum Anderen für die Beschäftigten, die Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren können", sagte Schäfer.

Düsseldorf, 01.Oktober 2012. Familienministerin Ute Schäfer warb heute in Düsseldorf auf dem Kongress 'Familie@Beruf.NRW' vor nordrhein-westfälischen Unternehmerinnen und Unternehmern für mehr betriebliche Kinderbetreuung. "Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung rechnet sich zum Einen für die Unternehmen, die gut ausgebildeten Müttern und Vätern eine berufliche Perspektive bieten können und zum Anderen für die Beschäftigten, die Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren können", sagte Schäfer.

Der Ausbau der Betreuung für Kinder unter drei Jahren sei nicht nur sozial-, familien- und gesellschaftspolitisch, sondern auch bildungs- und wirtschaftspolitisch sinnvoll und notwendig. Deshalb habe das Land seit dem Regierungswechsel 2010 ein mittlerweile 440 Millionen Euro schweres Landesinvestitionsprogramm zum U3-Ausbau aufgelegt und den Kommunen darüber hinaus bis 2018 Ausgleichzahlungen in Höhe von rund 1,4 Milliarden Euro zugesagt. "Wir sind zuversichtlich, dass ab dem nächsten Kindergartenjahr rund 144.000 Betreuungsplätze für unter Dreijährige zur Verfügung stehen", so Schäfer.

Während Eltern ihre Kinder im Kindergartenalter ab drei Jahren meistens in einer Kindertageseinrichtung in ihrem Wohnumfeld betreut  wissen wollten, nähmen sie für jüngere Kinder allerdings gerne ein betriebliches Betreuungsangebot in Anspruch, um in der Nähe sein zu können. "Arbeitgeber und Betriebsräte können hier einen wichtigen Beitrag leisten. Uns ist es deshalb sehr wichtig, mit unserer Plattform 'Familie@Beruf.NRW’ vielen Unternehmen Möglichkeiten für den Austausch und die Vernetzung zu eröffnen", erklärte die Ministerin.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.familieundberuf.nrw.de

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